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Ein zweischneidiges Schwert. Der Film ist soweit gut, solange der Hauptakteur von den Schulschlägern drangsaliert wird und dann seinen großen schweigsamen Freund als "Bodyguard" engagiert. Das ist bis dahin alles einigermaßen unterhaltsam und bei der Bestrafung der bösen Buben kommt ein echtes Gefühl der Zufriedenheit auf. Doch dann fallen die Stimmung und alles andere am Film in ein tiefes Loch, als der ruhige Große von einem noch krasseren Typ angemacht und rumgeschubst wird und sich alles wehrlos gefallen und sein Motorrad in einen See schieben lässt, was vollkommen unverständlich bleibt. Zum Ende hin soll eine große Schlägerei alles wieder hinbiegen. Aber die entnervenden Passagen halten den Film davon ab, ein rundum empfehlenswertes Jugenddrama zu sein. Es gibt ohne Zweifel bessere Streifen über Schulgewalt und Mobbing.