Roger Corman’s extrem billiger, stellenweise lächerlicher, oft amüsanter und gelegentlich überraschend gelungener Versuch Ridley Scott’s Erfolg mit Gladiator für sich gewinnbringend auszuschlachten. Alles um etliche Millionen Dollar Produktionsbudget leichter, wesentlich anspruchsloser und anstelle mit einem australischen Superstar, lieber mit zwei Häschen aus dem Playboy besetzt.
OK, die Handlung hier ist selten dämlich. Die Schauspieler wenn man sie so nennen darf, unter aller Sau. Dialoge, Dramaturgie, Set-Design, Musik. Alles ziemlich neben der Kappe. Aber wer sich so einen Film anschaut, hat das gefälligst vorher zu wissen.
Was überzeugen kann, ist die zum Teil gelungene Kamera- und Schnittarbeit. Vom hässlichen Gelbstich, der die Bilder in der Arena begleitet, mal abgesehen kann sie nämlich durchaus überzeugen. Vor allem die Kopulationsszene und gelegentlich Kampfszenen vor netter Hindergrundmusik zusammengeschnitten wurden, sind durchaus professionell inszeniert.
Die Kampfchoreographie ist eher billig und unspektakulär, aber immerhin gelegentlich splattrig. Trotzdem gibt es mehr Titten als Blut zu begutachten. Was gibt’s sonst noch zu sehen? Tanzende Römer, die amerikanische Vorstellung von einer römischen Orgie und eine Hommage an „Spartakus“. Trash in seiner reinsten Form.