Eine Gemeinschaft attraktiver weiblicher Vampire nutzt einen äußerlich unauffälligen Internet-Dating-Service für Menschen der besseren Gesellschaft als Blutbank und Kontaktservice. Allein fehlt der blutsaugenden Tafelrunde noch ein entscheidendes letztes Mitglied im Bunde, was man nun in der auf die Bande neugierig gewordenen Journalistin Sydney entdeckt zu haben glaubt. Sydney jedoch zeigt nur geringe Begeisterung und erhält Schützenhilfe von einem gewissen Dr. Van Helsing.
Ich frag mich ja wer das gelangweiltere Gesicht gemacht hat. David Carradine während oder ich nach dem "Filmgenuß". Könnte knappes Unentschieden sein und mir tut es immer ein wenig leid verdienstvolle Mimen zu sehen, die sich mit solchem Schotter ihre Rente aufbessern müssen, denn anders ist dessen gelangweilter Auftritt als legendärer Vampirjäger Van Helsing kaum zu erklären. Am Qualitätsgehalt des Scripts kann es jedenfalls kaum gelegen haben.
Was natürlich der Tod eines Vampir- bzw. Horrorfilms ist, ist der fehlende Lebenssaft. Die 16er Version auf der Action Box ist dermaßen pazifistiert, das Langeweile der ständige Begleiter ist, denn Mädels in knappen Klamotten und der olle David der Blödsinn redet und auf seiner Tute pfeift sind nicht gerade abendfüllend.
Schlimm ist dann natürlich auch die dialoglastigkeit. Da betreiben ein paar weibliche Vampire den Dating Service Artemis um sich Fastfood Kerle ins Haus zu holen und anstatt blutige Opferorgien zu zelebrieren, versuchen sie eine Reporterin für die Nachwuchsabteilung zu rekrutieren, sich ein wenig lüstern (aber gleichzeitig absolut jugendfrei) abzuschlabbern, aber bis zum Showdown hat das mit Horror alles wenig am Hut. Sorry, Zeitverschwendung.
2/10