Der Film visualisiert die erotischen Alpträume eines Mädchens, das nach einem schlimmen Erlebnis hinter jeder Tür Sex und Gewalt sieht. Fast unbewegten Gesichts geht Jessica F. Manera durch ihre nach außen gestülpte groteske Innenwelt. Rasiermesser schneiden durch Oberkörper, Kehlen, Schwänze. Das ist Horror und Pornographie pur und in seiner Übersteigerung der Schrecken fast auch schon wieder komisch in aller Düsternis der körnigen Schwarzweißbilder. Es ist keine gelöste, sondern eine übermütig-depressive Heiterkeit, eine schrill-anarchische Orgie aus Rockmusik, Sex- und Gewaltphantasien. ? Ein ansehenswerter Underground-Film.