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Wenn man NOSFERATU, SIEBEN, MATRIX und Radfords Verfilmung von Orwells 1984 in einen Mixer stopft und einmal kräftig durchpüriert, dann kommt so etwas dabei heraus: Ein wilder Cocktail aus allen nur erdenklichen Stilen, ein vor Zitaten aus allen Nähten platzender Hybride. Klassische Motive des Vampirmythos treffen auf Geballer und Gothic-Techno. Und die altmodischen osteuropäischen Drehorte, die besonders in den Polizeibüroszenen ein unheilvolles, fast sowjetkommunistisches Diktatur-Feeling erreichen, tragen zusätzlich zur eigenartigen, aber unbestreitbaren Elegenz dieses kleinen Direct-to-Disc-Juwels bei. Bei all dem Style verkommt die eigentliche Handlung, eine erstaunlich konventionelle Geschichte über ein ungleiches Cop-Gespann, das einen Serienmörder jagt, zur völligen Nebensache. Ebenfalls als äußerst ablenkend erweist sich Bai Ling in der Rolle der verführerischen, exotischen Vampirlady.

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