Review

Steven Seagal ist hier zum zweiten Mal bei einem Ökofilm tätig, nach seinem Regiedebüt " On Deadly Ground ". Warum hier jeder so schlechte Kritiken an dem Film lässt kann ich leider nicht verstehen, da der Film wirklich alles bietet was ein Actionfilm braucht, klar ist aber auch dass er mit Seagals früheren Werken nicht mithalten kann.

Inhalt:
Der mysteriöse Mord an seinem besten Freund Frank führt den Ermittler von der Bundesbehörde Jack Taggert in ein kleines Kaff in Kentucky. Dort lagert der reiche Orin Hanner Giftmüll in den Kohlebergwerken. Jack will ihm das Handwerk legen, doch fast der ganze Ort ist ihm somit feindlich gestimmt, weil Hanner die Leute dafür bezahlt. Diese und Hanner trachten Jack schon bald nach dem Leben.

Hier mal eine etwas andere Art von einem Seagal Film. Leider gefällt er den meisten nicht, aber mir schon. Die Story ist ganz passabel und gab es genau so noch nicht. Vor allem werden in diesem Film die Charaktere sehr gut ausgebaut und vor allem der Minimalmime Seagal sticht da hervor. Er spielt seine Rolle richtig gut und so sympatisch hab ich ihn noch in keinem anderen Film gesehen, natürlich hat er auch wieder viele trockene Sprüche auf Lager, Kris Kristoffersen ( Convoy, Blade ) ist eine sehr gute Wahl als Orin Hammer, der seinen Sohn als Vollversager hält und ihm das oft genug im Film vorhält und dem das Schicksal der Leute egal ist, hauptsache er verdient seine Kohle. Außerdem noch mit dabei Marg Helgenberger als Sarah Kellog die sich mit dem ganzen Örtchen angefeindet hat, weil sie angeblich ihren Vater umgebracht hat. Harry Dean Stanton als ihr Bruder, leider wird sein Charakter nicht sehr gut ausgebaut, das liegt auch da dran, dass er erst in der Hälfte des Films auftaucht und dann relativ früh ins Gras beisst. Auch die restlichen Darsteller machen ihre Sache sehr gut. Jeder stellt seine Person sehr glaubwürdig da.

Das was die meisten an dem Film zu bemängeln haben ist die Action. Gut es gibt nicht so viel wie in früheren Seagalwerken, aber es ist auch nicht wenig. Die Fights sind zwar kurzgehalten, aber sehr gut choreographiert, aber es gibt auch viele davon. Im Finale wird dann richtig aufgedreht, welches eigentlich schon mit der Schiesserei im Bergwerk beginnt, ab da ist nämlich Action pur angesagt, da gibt es dann auch zwei Schiessereien. Mitten im Film noch eine Verfolgungsjagd, also die Action ist sehr abwechslungsreich in diesem Film.

Toll ist auch die Kulisse, man bekommt wirklich tolle Naturaufnahmen gezeigt, dazu dann noch die Countrymusik, die einfach perfekt zu dem Film passt.

Fazit:
Mal ein etwas anderer Seagalfilm mit brauchbarer Story, guter Action, sehr guten Darsteller, super Musik und Kulisse. Auch wenn viele ihn nicht mögen, ich kann ihn vorbehaltslos empfehlen.

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