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Federal Marshall Jack Taggart wurde nach Kentucky in die Nähe eines kleinen Dorfes geschickt, um dort nach dem Rechten zu sehen. Angeblich soll ein gewisser Industrieller namens Orin Hanner dort chemischen Giftmüll deponieren, und durch dieses schmutzige Geschäft kräftig Kohle scheffeln. Jack Taggart ist genau der richtige Mann dafür, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, denn er lässt sich auch wirklich durch nichts von seinem Vorhaben abbringen. Auch Hanners bullige Handlanger sind machtlos und können Taggart einfach nicht aus dem Dorf vertreiben.

Filme in den der gute Steven die Action zugunsten seiner Naturaktivistenmessage zurückschraubt sind eher selten bei den Fans gut angekommen. The Patriot und auf brennendem Eis sind alles andere als berühmt und Fire down below schlägt in dieselbe Kerbe. Hier wird er als Umweltschutzsheriff in ein Nest am Ende der Welt in Kentucky geschickt, da hier bereits ein Kollege ermordet wurde, der mal nach dem Rechten sehen sollte. Böse Menschen gibts aber auch im Niemandsland, die hier mal eben ein wenig Giftmüll in alten Minen endlagern. Zudem schwelt bereits seit 12 Jahren unterirdisch der Flöz, was ständige Rauchwolken zur Folge hat, daher auch der Filmtitel, für die Handlung hat das aber nix zu bedeuten.
Leider mangelt es hier aber energisch an dem, weswegen man solche Filme überhaupt einschaltet, nämlich Seagal, am besten im Nico Format. Action ist hier nämlich Mangelware. Es gibt ein paar kurze leicht blutige Kloppereien mit Drogenbauern und den Billigschergen des bösen Umweltpfuipfuis, aber wirklich überzeugen tund diese ebenso wenig wie die zwei kurzen Shootouts. Highlights sind da eher der Trucksturz von der Klippe oder der lodernd brennende Nachbau der Dorfkirche.
Der Großteil der Handlung geht daher eher für ein allgemeines meet and greet mit der lokalen Landbevölkerung drauf, inklusive dussliger Love Story (bei Seagal immer gern gesehen) und dem singenden Handwerker an der Klampfe (ein Muß bei Action Filmen. Nach und nach muß Taggart hier Vertrauen in die local yokels gewinnen, dabei Kinderhäupter streicheln, mit alten Männern sprechen und Treppen reparieren (das Tempo ist dann auch dementsprechend). Nee, sorry, will ich persönlich alles nicht sehen.
Ab und an werden zwar ein paar Typen verprügelt, aber ansonsten wirkt das alles wie eine xxl Folge vom A-Team. Selbst der Showdown läßt den Fans von knackenden Knochen und berstenden Genicken nicht frohlocken. Ganz schlecht ist der ganze Schmu zwar nicht, erfüllt aber kaum die Erwartungen seiner Fans. Immerhin behält er hier seine Buddhismus Weisheiten für sich, auch was wert immerhin. Unser aller Zopfmoppelchen hat jedenfalls schon unterhaltsameres produziert.
4,5/10

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