„Blackjack“ ist ein unerheblicher, langweiliger TV–Actionthriller, eine dieser eben nicht gerade mit hohem Budget veranschlagten Videoproduktionen, deren Existenzberechtigung mehr als zweifelhaft ist. Nun, es ist ein John Woo – Film... steht zumindest dran. OK, man kann es aufgrund der Inszenierung an einigen Stellen schon erkennen, das offenbar der Meister ( Regisseur von „The Killer“ und „Face / Off“ ) am Werk war; der billige, wie immer lächerlich agierende Laiendarsteller Dolph Lundgren („Red Scorpion“, „Agent Red“)darf hin und wieder mit zwei Knarren schießen, und hier und da fliegt mal ein getroffener Gegner in Zeitlupe weg; das war’s aber auch schon. Einen überhaus hohen Härtegrad gibt es hier nicht zu sehen, die üblichen TV – Einschüsse ohne Blutaustritt halt, ebenso wenig finden wir hier irgendwelche Innovationen, nur eine alberne Story ohne nennenswerte Einfälle.
Bei einem Bodyguard – Streifen von John Woo sollte man eigentlich mehr erwarten ( na ja, gut, seinen wir ehrlich, wer erwartet einen guten Film beim Blick auf das Cover einer US-/kanadischen Billigproduktion, auf dem die dämliche, sorry, Fresse von Dolph Lundgren abgebildet ist, auch wenn der Name „John Woo“ als Regisseur aufgeführt wird?! Da schiebt man das Band doch schon mit einem komischen Vorgeschmack in den Recorder, oder .......?!!).
Also, schade drum, der Streifen hier ist wirklich kaum sehenswert.