Schon im Kindesalter beginnt für Soldat Todd und seine Kameraden die Ausbildung als Kampfmaschinen für die Regierung. Sie werden darauf gedrillt professionell und blitzschnell zu agieren und nicht die kleinsten Gefühlregungen zu zeigen. Durch dieses harte Training gewinnen sie unzählige von Schlachten und schlagen jeden Widerstand nieder. Aber auch für Todd und seine Kameraden kommt der Tag an dem sie zum alten Eisen gehören und ausgemustert werden. Nach einem Kampf gegen einen Soldaten der neuen Generation wird der vermeintlich tote Todd auf einem Müllplaneten abgeladen und trifft dort auf eine kleine Kolonie von Gestrandeten. Aber auch hier holt ihn seine militärische Vergangenheit ein...
"Star Force Soldier" ist in so ziemlich allen Belangen nicht mehr als ein durchschnittliches Filmchen, das in keinem Bereich so richtig überzeugen kann und einen ziemlich faden Beigeschmack nach erfolgreichem Betrachten hervorruft. Man bekommt über die Länge von 95 Minuten ein völlig seelenloses und vor Logikfehlern strotzendes Actionfeuerwerk, das einzig durch ein paar apokalyptische Bilder noch für Freude beim Betrachter sorgen kann.
Alles läuft nach dem dumpfen Einer-gegen-den-Rest-der-Welt-Prinzip ab, gegen das ja eigentlich gar nichts zu sagen ist, wenn es besser in Szene gesetzt worden wäre.
Die Story ist so holprig, dass es einen als Zuschauer manchmal echt graust dieser an den Haaren herbeigezogenen Geschichte zu folgen. Mit ein wenig mehr Einfallsreichtum hätte daraus bestimmt weitaus mehr werden können und nicht so ein Einheitsbrei von Story wie man ihn hier präsentiert bekommt.
Die Schauspieler in diesem Machwerk sind fast alle nicht das, was man sich von ihnen verspricht. Einzig und alleine Gary Busey und Kurt Russel sind da positive Ausnahmen, die beweisen, dass der Film doch nicht ohne schauspielerisches Talent auskommen muss.
Kurt Russel bringt den gefühlskalten aber langsam auftauenden Soldaten meist realistisch rüber und wertet diesen ansonsten sehr drögen Film mit seiner Präsenz noch einmal auf. Unterstützung erhält er dabei von Gary Busey, der hier eine durchweg souveräne Leistung bringt.
Fazit:
Alles in allem ist es ein Film, den man sich einmal anguckt und dann aber auch wieder schnell vergisst. Eine Anschaffung ist er auf keinen Fall wert.