Alle Kurzkommentare


4

Übel geflopptes SciFi-Getöse, das laut Ansicht einiger US-Filmkritiker genauso schlecht ist wie BATTLEFIELD EARTH. Ganz so weit würde ich nicht gehen. Trotzdem hat STAR FORCE SOLDIER in der Mitte erhebliche Längen und ein Kurt Russell, der hier meist nur stoisch und apathisch ins Leere starrt, war selten so dermaßen unterfordert mit einer Rolle. Die Geschichte vom konfusen Killersoldaten, der sich nur sehr langsam an ein neues Leben gewöhnt und später bei Ausbruch eines Konflikts doch wieder zum Allesvernichter wird, ist zäh und langatmig. Das Finale entschädigt nicht. Auch die paar ruppigen Gewaltspitzen hier und da peppen das Ganze nicht auf. Zudem ist ein Großteil des öden Treibens, nämlich so ziemlich alles, was sich auf dem Schrottplatzplaneten abspielt, in tristem, hässlichem Gelbbraun gehalten, wodurch auch in optischer Hinsicht viele Punkte verschenkt werden.

9

"Soldier" ist harte Actionunterhaltung. Kurt Russel redet nicht viel aber man nimmt ihm den von klein auf, auf Krieg geschulten Elite Soldaten völlig ab. Die Action besteht aus vielen Schußwechseln und Messerattacken sowie ein paar Fights. Alles sehr schick und stimmungsvoll inszeniert. Für Actionfans absolut zu empfehlen.

5

"Star Force Soldier" ist ein mittelmäßiger B-Movie Aufguß, bei dem man so ziemlich alles schonmal besser gesehen hat. Aus der Anfangsstory hätte man sicher was brauchbares machen können, nach 15 Minuten tritt die aber nur noch auf der Stelle. Kurt Russell, ein alternder B-Movie Star wird hier ähnlich wie auch schon Sylvester Stallone nochmal reaktiviert und darf die menschliche Version des Terminator geben. Der gute Mann verzieht keine Miene, sein Dialoganteil fällt auch eher mager aus. Arni passte in die Rolle des gefühlslosen Cyborg, bei Kurt Russell wirkt das nur noch albern und zeigt sein geringes schauspielerisches Talent. Wenigstens die Action zum Schluß und das Set-Design (auch wenn geklaut von Dune) fallen für ein B-Movie ganz ordentlich aus. Fast Food Kost für den Sci Fi Fan, einmal anschaun und vergessen. 5/10

7

Dieser Film balanciert ja immer schwer zwischen Müll und Meisterwerk. Den Einen ist die Action zu plump, für die Anderen die dramatische Zukunftsversion vom Anfang genial und für ganz Andere ist er zu unklar!?!?! Doch für mich muss ich sagen ist der Film wirklich ein Meisterwerk, weil es zum ersten Mal einem Regisseur gelungen ist einen Film so in Szene zu setzen, dass die Hauptrolle kaum was sagen muss, sondern durch Gesten und Taten die Rolle ausfüllt. Und das ist meiner Meinung nach in einem Actionfilm noch nie da gewesen! Das macht den Film meiner Meinung nach geradezu genial. Ebenfalls bin ich begeistert von dem Anfang. Denn hier hat man in Anlehnung an Stephen Kings (Richard Bachmann in dem Fall) Todesmarsch angelehnt und perfekt rüber gebracht worum es dort geht. Sehr gut! Ausdruckstarke Elemente in einem Film sind immer gut!

0

Soldier ist ein Film mit 2 sehr unterschiedlichen Hälften, die erste Hälfte ist ein modernes Drama und die 2. Hälfte ist reine Action. Die schwächere Hälfte ist jedoch die Action, da sie sehr uninspiriert und wenig innovativ daherkommt. Daher entsteht ein etwas langweiliger Eindruck, was sich so ein Film auf keinen Fall erlauben kann. Kurt Russell sagt in dem Film kaum was, was zwar gut ist, denn er sagt sowieso nur Mist, andererseits ist es dadurch nicht gerade unterhaltsamer. Insgesamt ein unterdurchschnittlicher Film, den man mal im TV sehen kann und dann wieder vergessen kann. Ich gebe 4/10

5

SOLDIER wurde wie EVENT HORIZON von allen Kritikern verrissen. Dabei ist der Film bei weitem mehr als nur eine "dumpfe Science Fiction-Klopperei" (Cinema). Paul Anderson sagte über seinen Film: "Er zeigt, wie Menschen durch den Krieg entmenschlicht werden." Dieses Zitat hätten sich die Kritiker und Anderson-Hasser mal etwas länger über sich ergehen lassen sollen anstatt mit ihrer einseitgen und oftmals unberechtigten Kritik über Anderson hineinzubrechen. Doch genug des Spottes. SOLDIER ist auch ein Streifen für alle, die sich nach der goldenen Zeit des Actionfilms zurücksehnen. Man sollte ihm seine Handlungsarmut nicht zum Vorwurf machen. Klar ist er kein Meisterwerk, aber er hebt sich deutlich von anderen Filmen des Genres ab.

7

Paul Andersons "Soldier" ist ein gelungener und harter, militaristisch angehauchter Science-Fiction-Reißer, der vorallem optisch überzeugen kann. Tolle Spezial-Effekte und brutale Action stehen im Vordergrund. Die recht simple aber interessante Story tritt dabei wie so oft ein wenig in den Hintergrund ist aber dennoch packend. Man entwickelt eine gewisse Sympathie zum einsamen, ausrangierten Recken und seinen "Schützlingen". Der Feind bekommt dadurch natürlich ein umso böseres Gesicht und man freut sich über jeden erledigten Gegner :) Kurt Russell überzeugt dabei in seiner Rolle. Lediglich Gary Busey wirkt ein wenig fehlbesetzt, aber das ist wohl Geschmackssache. Wer auf Action und fette Bilder steht, der sollte hier zugreifen. Obwohl die deutsche Exclusiv-Fassung ziemlich cut ist, ist sie dennoch sehr gut ansehbar. Die Schnitte sind gut gesetzt und stören auch nicht wirklich.

7

Guter SF-Film von Paul Anderson (Event Horizon). Kurt Russell spielt den wortkargen ausrangierten Soldaten (hat weniger Text als Arnold S. in Terminator I), der nach einer Odysee gegen neuere bessere Soldaten kämpft, um Schiffbrüchige zu retten. Der Film hat einen hohen Unterhaltungswert, obwohl der Film in der Mitte doch etwas langatmig wird. Anfang und Schluss sind aber Spitze. Note: 7/10

0

Wirklich guter und actionreicher Sci-Fi-Film, in dem Kurt Russell eine gute schauspielerische Leistung abgibt. Er spielt den Soldaten Todd, der von Kind an auf Kampfmaschine getrimmt wurde. Nun, nach 40 Jahren, sind er und seine Kollegen überholt, und durch einen "dummen Unfall" wird er für tot gehalten und auf einem Müllplaneten "entsorgt". Doch er hat überlebt, und trifft einige Siedler auf dem unwirtlichen Planeten, mit denen er sich "anfreundet". Genau in diesem Moment treffen die "neuen Soldaten" ein, und wollen den Planeten säubern, doch sie haben die Rechnung ohne Todd gemacht. Ein gut fotografierter und spannend inszinierter Film mit einem wortkargen Kurt Russell, der seine Emotionen nicht durch Worte, sondern durch seine Mimik rüberbringt. Unbedingte Empfehlung, aber nur in der ungeschnittenen Version.

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