Review

“Es ist immerhin möglich, dass das oder die Wesen, die die fliegende Untertasse bedienen, keine Landwesen sind, sondern Fische, besser ausgedrückt: amphibische Wesen.“ – „Freundlicher Gedanke, dass man es nicht mit Marsmenschen, sondern Marsfischen zu tun hat.“ – „Fliegende-Untertassen-Fische – ich werd’ verrückt!“

Ein weiterer Vertreter des US-amerikanischen Science-Fiction-Horrors der 50er Jahre, der 1959 erstmals aufgeführt wurde und mit Atomkraft (in Form eines Atom-U-Boots), einem (außerirdischen) Tentakelmonstrum und dem US-Militär über die typischen Zutaten verfügt. Das fiese extraterristische Wesen ist in seiner Optik durchaus als gelungen zu bezeichnen, der Rest allerdings weniger: Die Handlung, angereichert u.a. mit einer Liebesgeschichte, wird so leidenschaftslos und unspektakulär heruntergerattert, dass tatsächlich auch bei einem Fan dieser alten Trash-Flicks wie mir bisweilen Langeweile aufkommt. (Noch) deutlicher als in anderen Filmen des Genres und der Zeit wird hier m.E. auch der politische/militärische Subtext recht reaktionärer Ausrichtung, der einem friedensbewegten Crew-Mitglied von der Notwendigkeit des Militärs überzeugen soll. Schade, aber da gibt’s wesentlich unterhaltsameren '50er-Trash.

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