Review

Michael Terrenzi befindet sich eines Morgens auf der Fähre nach Manhattan, als plötzlich eine wunderschöne junge Frau vor ihm steht. Als sie ihren Mantel öffnet, sieht der Mann voller Verwunderung, dass die Schönheit darunter splitternackt ist. Bei der Frau handelt es sich um Sarah Asproon, die gerade an einem Buch schreibt, in dem sie ihre sexuellen Erlebnisse und Erfahrungen mit 100 Männern schildert. Leider fehlt ihr noch ein Abenteuer, um die Hundert vollzumachen; und so hat sich die lüsterne junge Frau entschlossen, mit einem wildfremden Mann das letzte erforderliche, bumsfidele Unternehmen zu starten, ein Unterfangen, das bei ihrem Aussehen kein Problem darstellt, ist sie doch schlichtweg eine Traumfrau. Das Problem für Michael bei der ganzen Sache ist, dass er elf Tage vor seiner Hochzeit steht, doch er kann sich der Anziehungskraft von sexy Sarah natürlich nicht entziehen und so starten die beiden ihren erotischen Erfahrungsaustausch. Es bleiben ihnen elf Tage und elf Nächte, dann ist ausgevögelt, dann heiratet Michael, alles ist vorbereitet.
"Elf Tage, elf Nächte" kommt mir irgendwie vor wie eine Westentaschen-Low-Budget-Ausgabe von "9 1/2 Wochen" von Adrian Lyne, mit Mickey Rourke und Kim Basinger in den Hauptrollen. Ich muss allerdings sagen, dass dieser Film von Joe D'Amato sicher nicht sein schlechtester ist. Wir haben es mit einem ziemlich gut fotografierten Sexfilm zu tun, dessen simple Story zum vergessen ist, der aber durch seine ästhetische Erotik durchaus gefallen kann. Jessica Moore in ihrer Rolle als Sarah ist wirklich eine Augenweide, eine betörend schöne Frau, allein wegen ihr lohnt es sich, den Film einmal anzuschauen.
Ich muss aber hier noch anmerken, das man die Finger tunlichst von der deutschen DVD lassen sollte, diese Fassung dauert gerade mal 65 Minuten, während mein italienisches Tape satte 100 Minuten dauert. Noch Fragen?

Details
Ähnliche Filme