Review

Oh Oh, wenn das Damien wüsste.Da hätte Josh Holloway lieber auf der Lost-Insel bleiben sollen, als ausgerechnet diesen Satansbraten namens David zu entführen. Und sich dann noch ausgerechnet in den verschneiten Wäldern von Maine [!] zu verstecken - schwerer Fehler. Und seine Partner sind leider auch nicht die cleversten - obwohl das keinen Unterschied gemacht hätte, denn David versteht es blendend, die Erwachsenen gegeneinander auszuspielen.

Der Bengel ist aber auch abgebrüht. Mit stoischer Miene lässt er sich entführen, einsperren und rumschubsen. Er bleibt dabei stehts höflich, zurückhaltend, man will ja niemandem zur Last fallen. Er spricht jeden der Entführer mit seinem Namen an, sobald er diesen aufschnappt, scheut sich nicht, die Gangster anzusehen, wenn sie mal ihre Maske nicht aufhaben. Gibt kluge Ratschläge, wie sie das Beste aus der Situation machen können - ein Engel. Na ja, wenn er nicht diesen seltsamen Blick hätte...

Whisper ist ziemlich gruselig und glücklicherweise nicht so arg vorhersehbar wie die meisten Gruselfilme heutzutage. Da kann schon mal jemand auf der Flucht über die Straße laufen, ohne gleich vom ersten Auto überfahren zu werden. Da kann es auch in der riesigen Holzvilla vor Spinnen wimmeln, es wird niemand von ihnen aufgefressen. Da schafft es sogar der dämlichste Gangster, vom zugefrorenen See wieder herunterzuschleichen ohne einzubrechen...

Ein feiner kleiner Gruselfilm mit Anleihen aus Das Omen, Shining und Der Exorzist. Nicht unbedingt für Kindermädchen und werdende Paare geeignet...Okay, mehr wird nicht verraten. Natürlich gibts ein Happy End - aber für wen...?

Details
Ähnliche Filme