Nach anfänglicher Abscheu, da ich den "The Rock" Walking Tall extrem klasse fand, und ich nicht der Meinung war, das TV-Herkules und Jim Beam Werbekasper Kevin Sorbo in Dwayne Johnsons Riesen-Fussstapfen treten kann, hab ich mir "Walking Tall: The Payback" angeschaut.
Sorbo tritt in jenem Sequel nun gegen eine Horde von Backwood-Mafiosi an, die eine Kleinstadt terrorisieren und dort alle Geschäfte an sich reißen wollen. Blöderweise ist Nick Prescott`s (Kevin Sorbo) Vater Charlie in dem kleinen Örtchen Sheriff. Prescott Sr. wird gemeinerweise vom Leader der Gangster Harvey Mason (AJ Buckley, Disturbing Behavior) umgebracht und nun schreit das Ex-Model nach Rache. Zusammen mit Charlies altem Deputy Hep und einer FBI-Agentin kämpft Nick nun gegen das Terror-Regime der Hinterwäldler.
Kurz gesagt sticht "Walking Tall: The Payback" nicht wirklich hervor, bleibt aber auch nicht vollkommen im Sumpf stecken. Sorbo spielt die Rolle routiniert runter, und vermag sogar ab und zu Sympathien zu erspielen. Selbstverständlich schafft er es niemals "The Rock's" Charme zu erreichen. Ich weiß, viele werden sagen, welchen Charme? Ich mag "The Rock" und ich finde schon das er Charme hat! ;).
Was mich aber im Moment wirklich stört ist, das es in Mode gekommen zu sein scheint, die Bösewichter immer als fast komplett tätowierte Dumpfnasen darzustellen, die Rockmusik mögen. Ein neues Klischee, das mir gehörig auf den Wecker geht. Metal ist nich gleich Böse und dumm! Das sollte Hollywood langsam auch mal kapieren...
Fazit:
"Walking Tall: The Payback" ist kein Super-Streifen, aber auch nicht absolut schlecht. Ich siedle ihn im gesicherten Mittelfeld an, und denke, das es weitaus schlechtere DVD-Produktionen gibt. Nette, actionreiche Abendunterhaltung. Ich bin auf "Walking Tall 3" gespannt.
5,5/10