Orion 3000 ist der Mittelteil der Gamma-One-Pentalogie und lässt sich – wie alle Filme der Reihe – problemlos als eigenständiges Science-Fiction-Abenteuer betrachten. Abgesehen vom Genre sowie der erneuten Nutzung von Kulissen, Kostümen und Requisiten rund um die Raumstation Gamma One bestehen kaum inhaltliche Verbindungen zu den anderen Teilen. Regie führte erneut Antonio Margheriti, wobei es eine interessante Randnotiz ist, dass kein Geringerer als Ruggero Deodato (Cannibal Holocaust) ihm als Assistent zur Seite stand.
Die Handlung bleibt insgesamt sehr schlicht und bietet kaum Überraschungen, was ebenso für die spartanischen Kulissen und Effekte gilt. Über weite Strecken plätschert der Film eher gemächlich vor sich hin und verlangt dem Publikum etwas Geduld ab. Erst gegen Ende gewinnt Orion 3000 spürbar an Dynamik, wenn die Crew auf dem lebenden Planeten landet und dessen Unterwelt erkundet – hier kommt zumindest ansatzweise Abenteuer- und Entdeckerstimmung auf.
Orion 3000 ist solide, aber wenig inspirierte Genre-Kost, die vor allem für Fans italienischer Science-Fiction der 1960er Jahre interessant sein dürfte. Für ein breiteres Publikum fehlt es jedoch an erzählerischer Tiefe und visueller Raffinesse.