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Leider, leider hab ich das Original noch nicht gesehen, hole es aber bald nach. Hier haben wir mal wieder einen sehr kurzweilig und mitunter krass unlogischen harten Thriller der mit ein bisschen mehr nachvollziebarer Handlung ein richtig guter hätte werden können. Keine Frage die Schauspieler -allen voran Sean Bean- machen ihre Sache gut, für das bescheuert unlogische Drehbuch können sie ja nix. Es wird schon eine Menge Spannung aufgebaut, aber es gibt so oft zwischendurch immer wieder kleinere Aktionen bei denen man sich echt vor den Kopf schlägt und fragt, warum machen die das, wer verhält sich so falsch. Allein die Szene, in der Killer John Ryder (Bean) alleine in seinem Auto mit einer Waffe in kürzester Zeit 3 Polizeiautos und einen Hubschrauber erledigt, als wäre es das einfachste der Welt. Sowas trübt mein Filmvergnügen und zerstört die Spannung völlig unnötig. Auch wenns zum Schluß eine Art kleines Happy-End gibt ist es sehr bedauerlich, dass man die ganze Zeit über so gut wie nix über den Killer genaueres erfährt, Beweggründe bspw. Da so ein Film speziell von der Spannung lebt und diese durch völlig unnötige Szenen teils zerstört wird, gibt es einigen Punktabzug, denn durch seine Kurzweiligkeit gibts keine Längen und es war durchaus Potenzial zu erkennen. Schade, wär mehr drin 5/10. Bei Joyride (2001) oder auch Breakdown (1998) hat es besser geklappt.

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