The Hitcher !
Das Original habe ich leider nicht gesehen, daher habe ich zum Remake keinen Vergleich!
Regie führte Dave Meyers, wobei der mir nichts sagt, wenn ich ehrlich sein soll.
Michael Bay als Produzent sagt mir da eher was. Hirn raus Action rein, das aber perfekt umgesetzt.
Story:
Junges Pärchen überfährt einen Anhalter fast und lässt ihn dann in einer regennassen Nacht auf einem Highway allein zurück.
Der Anhalter verfolgt Sie anschließend durch den ganzen Film bis zum Finale.
Der Film fängt als munteres Road-Movie an und hält dieses auch phasenweise durch.
Wandelt sich aber sehr schnell zu einem Horrorfilm um. Dazwischen gibt es einige wirklich schicke Verfolgungsjagden mit dem Auto und perfekt inszenierte Autocrashs.
Der Film legt ein unheimlich schnelles Tempo vor, sehr viele kleine Schnitte.
In den Pausen zum Luftholen werden uns Hochglanzbilder von der Wüste New Mexikos gezeigt.
Für Goredogs ist der Film eingeschränkt zu empfehlen. Der Härtegrad steigt mit der Filmlänge. Es gibt einige nette Kopfschüsse, das aufschlitzen der Kehle und Kamerafahrten über blutige Leichen sind zu sehen.
Wirklich gelungen ist die Szene wo der Junge zwischen den Trucks angekettet ist.
Das junge Pärchen gibt schauspielerisch nicht viel her, für den Film aber ausreichend. Sean Bean als „Hitcher“ ist im Prinzip nicht schlecht. Rein äußerlich spielt er den Macho-Brutalo recht gut. Leider verleiht er seiner Figur keine Tiefe. Ich denke das liegt weniger an seiner schauspielerischen Leistung als am kargen Drehbuch.
Der Showdown ist nicht wirklich schlecht. Leider fehlt es an Spannung und Länge.
Nach 80 min. ist dann auch Schluss und leider bleibt uns der Film einige Erklärungen schuldig.
Fazit:
Schneller Popcorn-Horror ohne Tiefgang. Dafür gute Schock-Momente, die Actionszenen geben noch ein paar Punkte extra. Ansonsten war vielmehr drin für den Streifen.
Wären die Bilder weniger Ästhetisch würde ich noch schlechter bewerten.
Am Ende bleibt ein kurzer Horrorfilm den man leider schnell wieder vergisst.
5/10