Review

Viele Filmklassiker erfreuen sich heutzutage immer wieder der Laune von diversen Regisseuren und Produzenten wieder neu aufgelegt und somit einem breiteren Publikum näher gebracht werden kann. Wenn man das Original somit nicht kennt, kann man auch keine Vergleiche ziehen.

Die Storyline dieses Exemplars ist jedenfalls sehr gut durchdacht und auch erschreckend stimmig. So laufen einige Handlungen ineinander über, womit die Opfer des Films manches Mal sogar als Täter betrachtet werden.

„Wie lange fickst du sie schon“ – mit diesen Worten fängt das Psychospiel an und von dort an ist die Spannungskurve auch anhaltend hoch. Somit ist auch gut gelungen, dass die Opfer ordentlich austeilen.

Allerdings ist es wiederum frustrierend, dass der Hitcher immer wieder die Oberhand gewinnen kann und es ihm scheinbar besonders viel Spaß macht, wenn seine Opfer ihm sogar die Stirn bieten können.

Zwar gibt es zeitweise, wenn Grace beispielsweise aus einem explodierenden Auto unversehrt springt, einige Fragen nach der Realität (da es sich um ein Polizeiwagen handelt kann man nicht mit Sicherheit sagen, ob es nicht ein wenig abgesichert ist), aber grundlegend kann der Film fortweg punkten.

Zumal werden auch die offensichtlichen Vermutungen schon sehr bald zunichte gemacht, denn auch wenn man vermutet, dass das Paar überlebet, so wird man in der Handlung schnell eines Besseren belehrt.

Die Schlitzerszenen sind schon ziemlich krass und auch der überspannte Körper ist sehr morbide. Schade ist allerdings, dass hier die Tiere(der Hase und die Libelle) zu Beginn des Films so schlecht animiert wurden. Auch bei der Explosion kann man die CGI – Effekte mit bloßem Auge erkennen.

Besonders ansprechend ist, dass der Film nur auf drei Charakteren aufbaut, die eine hervorragende schauspielerische Leistung abliefern und ihren Rollen den nötigen Ausdruck verleihen

Wissenswertes
Einer der Filme, die Grace im Motel schaut ist „Die Vögel“

Fazit
Krasser Thriller mit gutem Schauspieler Ensemble

Details
Ähnliche Filme