Review

Ein zwar recht unterhaltsammer Bryan Edgar Wallace Streifen den uns Regisseur Werner Klingler bietet, aber leider hat er auch seine Schwächen. Die Story ist zwar recht interessant, aber so richtig Spannend wurde das ganze dann leider nicht umgesetzt. Auch wirkten einige Darsteller in ihren Rollen zu hölzern. Vor allem allem Joachim Hansen als Inspektor, enttäuschte mich. Er hat einfach nicht den Charme und strahlt auch nicht die coolness eines Joachim "Blacky" Fuchsberger oder eines Heinz Drache aus. Leonhard Steckel als Doktor hat mich dagegen mehr als überzeugt. Chris Howland fand ich dagegen fehl am Platze. Er versuchte für ein bißchen Humor zu sorgen, was aber nicht immer funktionierte. Aber er trat gott sei dank nicht so oft in Erscheinung, konnte einen Eddi Arent aber nicht wirklich ersetzten. Senta Berger spielte dagegen solide, auch wenn ihre Rolle jetzt nicht so tragend war. Sehr schön auch der leider zu kurze Auftritt von Stanislav Ledinek, der einem aber dafür wieder nachhaltig in Erinnerung bleibt. Hans Reiser als Humphrey Curtis konnte hier wirklich eindrucksvoll glänzen. Die Geschichte ist leicht vorhersehbar, aber da kaum Spannung aufkam bzw die typische Wallace Atmosphäre fehlte, zog er sich trotz der recht kurzen Laufzeit von 81 Minuten, doch arg in die länge. Positiv sind noch die sehr schön ausgesuchten Locations zu erwähnen. Im großen und ganzen ein unterhaltsammer, aber leider nur durchscnittlicher Streifen, nach einem Roman von Bryan Edgar Wallace, der von Arthur Brauner´s CCC Studios inszeniert wurde.

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