Review

Inspektor Martin (Heinz Drache) untersucht eine mysteriöse Mordserie: Allen Opfern wurde ein Schlüssel mit einer Kette abgenommen. Von einem Kleinganoven (Klaus Kinski) erfährt Martin von einer Tür mit sieben Schlössern. Wo befindet sich diese Tür und was verbirgt sich dahinter?

Reichlich planloser Gruselkrimi aus der Wallace-Reihe, der nicht genau weiß, ob er nun von Habgier oder von Wissenschaftswahn erzählen will. Vor lauter Unschlüssigkeit kommt zunächst weder das eine noch das andere zum Tragen, mit dem Resultat, dass die Geschichte sich trotz allerlei wilder Ereignisse sehr viel länger anfühlt, als sie eigentlich ist. Erst kurz vor Schluss dürfen Geld und geheime Experimente endlich ins Rampenlicht treten – ohne dass der Film die bis dahin verlorene Zeit noch aufholen könnte. Es will ihm auch nicht gelingen, die beiden Themenkreise überzeugend miteinander in Beziehung zu setzen. Selbst die für die Reihe üblichen humoristischen Einlagen treffen nur teilweise ins Schwarze. Tröstlich stimmen allein einige gewitzte Kamerakniffe und Pinkas Brauns verhaltene und gerade deswegen bedrohliche Verkörperung eines Fanatikers. Angesichts der wenigen Vorzüge empfiehlt sich der Film wohl nur für eingefleischte Anhänger der Krimireihe.

Details
Ähnliche Filme