Review

Eine wunderbare Produktion unter der Regie von Harald Reinl, nach einer Romanvorlage nach Bryan Edgar Wallace, dem Sohn von Edgar Wallace. Es handelt sich wieder um eine Produktion der CCC von Artur Brauner. Die Mischnung aus Krimi und Gruselfilm klappt hervorragend. Auch hat der Streifen einige Giallomomente zu bieten, wofür der Maskierte Mörder steht, der hier "Der Würger" genannt wird, da er bei seinen Opfern immer ein W auf der Stirn hinterläßt. Er tritt hier in komplett schwarzer Kleidung in Erscheinung, mit Maske und Handschuhe ausgestattet. Die Story ist wirklich Spannend umgesetzt worden, auch das man völlig auf den typischen , aber auch manchmal doch recht nervigen Humor verzichtet, wie ihn vor allem Eddi Arent immer präsentierte, fand ich sehr gut. Stattdessen wird hier eine ernste Geschichte geboten. Zwar sorgt Walter Giller durch sein aussehen für den komischen Part im Film, aber beileibe nicht so nervig wie in anderen Produktionen der Edgar Wallace Reihe von Rialto. Die Location ist mal wieder sehr gut ausgesucht worden. Ob es das Schloß an sich ist, mit seinen vielen Räumen und Fluren oder auch das Kellergewölbe. Atmosphärisch kann der Film mehr als überzeugen. Durch den Nebel in den Wäldern und den Sümpfen kommt auch noch Gruselstimmung auf. So mag ich die Film der Edgar & Bryan Wallace Filme am liebsten. Dazu kommen noch die hervorragenden Darsteller. Ob es die bezaubernde Karin Dor ist oder aber auch Dieter Eppler, die mir beide am besten gefallen haben. Dann wäre da noch Harry Riebauer zu erwähnen, der als Inspektor Jeff Mitchell einen guten Part abgab, auch wenn er nicht den Charme versprühte im zusammenspiel mit Karin Dor. Dort war das Team Dor & Fuchsberger einfach am überzeugendsten. Für mich einer der schönsten Film der CCC Reihe, der sich auch nicht vor den Edgar Wallace s/w Movies der Rialto verstecken muss.

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