Als reinen Actionfilm darf man "Inferno" nicht betrachten, denn wer es unter diesem Gesichtspunkt dennoch tut, wird sicherlich bitter enttäuscht werden. Zwar ist auch Action enthalten, jedoch steht die nicht zwingend im Vordergrund. Vielmehr steht die Story im Vordergrund, die zwar Klischee-überladen ist, aber dennoch recht ausgereif für einen Van-Damme-Film erscheint. Es steht ja primär das Schicksal des Ex.Soldaten Eddie Lomax im Vordergrund, der mit seinem Leben abgeschlossen hat und nun seinen Frieden finden will, da aber jedoch unfreiwillig in einen Krieg zweier Banden gerät und nun um sein Leben und das der Dorfbewohner kämpft. Die Action ist recht kurzweilig aber zumeist recht unspektakulär in Szene gesetzt, was jetzt aber nicht heißen soll, das diese Szenen absolut mies sind. Denn unterhalten können sie dennoch, wie auch der gesamte Film, den man eigentlich nur schwer mit früheren Werken von van Damme vergleichen kann, denn dieser Film hat einen viel ruhigeren Grundton und ist somit kein Action-Overkill.
Für Freunde der etwas ruhigeren Action empfehlenswert, da hier versucht wird die wenigen Actionelemente in eine gute Story einzubetten, was überraschenderweise gut gelingt und auch noch recht ordentlich unterhält.
7 von 10 Punkten.