Review

State of Grace - einer der Besten (wenn nicht sogar der Beste) Gangsterfilme, die je gedreht wurden.

Der Ire Terry Noonan (Sean Penn) kehrt in sein altes Viertel Hells Kitchen nach Jahren wieder um seinen Bruder Jackie zu treffen, und um einen Job bei Frankie (Ed Harris) anzunehmen.
SPOILER
Dabei trifft er auf seine Freundin aus Jugendtagen und wird wieder in den kriminellen Strudel seiner Freunde und bekannten gezogen. Doch was keiner weiss, Terry ist ein Cop...
SPOILER Ende

Im Vorhof zur Hölle ist von Anfang an , dank der exzellenten Hauptdarsteller (Sean Penn ist einfach unschlagbar), fesselnd. Er baut eine Atmosphäre auf wie sie dichter nicht sein konnte, nicht zuletzt durch den obergenialen Score von Ennio Morricone, der schon für die Musik von Spiel mir das Lied vom Tod, Es war einmal in Amerika und ähnlichen Meilensteinen verantwortlich war. Die Geschichte ist vielleicht nicht gerade neu, aber in einer besseren Umsetzung hab ich die Thematik über Freundschaft, Verrat und Loyalität noch nicht gesehen. Auch Gary Oldman agiert als Junkie absolut überzeugend und liefert hier eine sehr gute Leistung ab. Die Action ist nicht zahlreich aber wenn es zu einer Schießerei kommt, spritzt gehörig Blut. Die Choreographie ist sehr gut inszeniert, vor allem in der Schlussszene stand mir die eine oder andere Sekunde der Mund offen. Dieser Film schafft es mal, Spannung in die Actionszenen zu bringen, man fiebert richtig mit, da hier nicht von vornherein klar ist, wer überlebt und wer nicht.

Fazit: Dies ist ein Film, über den man auch lange nach dem Ansehen nachdenkt. Es werden überragende Darsteller (allen voran Sean Penn und Gary Oldman), packende Action und absolut genial melancholischer Score geboten. Wer sich den Streifen entgehen lässt, hat eindeutig was verpasst!!!

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