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Ein Abenteuerfilm, bei dem einen die Abenteuerlust gleich wieder vergeht. Bis auf die (selbstredend) imposanten Landschaftsaufnahmen aus dem nördlichsten US-Bundesstaat können alle anderen Aspekte des Streifens eher weniger im Sinne der Tourismuspolitik von Alaska sein. Eisbären werden (nicht gerade auf eine kindgerechte Weise) gejagt, erlegt und eingesperrt, 2 alternde Schauspielveteranen (Charlton Heston und Dirk Benedict) schlafwandeln recht lustlos durch ihre paar Szenen, zw. den Figuren gibt es kaum Chemie und letztlich muss eh nur wieder eine zerrüttete Familie durch ein gemeinsames Erlebnis erneut zusammenfinden (Spielberg lässt grüßen), außerdem sind alle Ureinwohner automatisch weise und esoterisch angehaucht, usw. Eine ganz üble Ansammlung von Klischees also, die nur notdürftig durch Actionszenen auf TV-Produktionsniveau zusammengepappt wurde.
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"Alaska" ist ein Film für die ganze Familie. Der kleine putzige Eisbär lässt Kinderherzen sicherlich höher schlagen. Erwachsene können sich besonders an den beeindruckend wunderschönen Landschaften erfreuen, die von der Kamera klasse eingefangen wurden. Schöne Wälder, reißende Flüsse und hohe Berge zeigen ein traumhaftes Alaska. Die Story bleibt allerdings nicht klischeefrei, wie es bei einem solchem Film aber auch nicht zu erwarten ist. Denn natürlich wird es bei Filmen, die FSK 6 sind, kein negatives Ende geben. Fazit: "Alaska" ist ein Film für alt und jung, der wunderschöne Landschaften und ein vorhersehbares Ende zu bieten hat. 6/10