Die Talfahrt geht weiter! Nachdem bereits der 6. Teil der "Corn"-Reihe seinen Vorgängern nicht mehr das Wasser reichen konnte, geht es nun mit dem nächsten Teil weiter nach unten.
In punkto Story und Innovation dürfte nun endgültig die Talsohle erreicht sein. Die Geschichte ist absolut abgelutscht und die Handlung ziemlich stupide und zudem unglaublich lahm. Man hat fast das Gefühl, das die Filmemacher ständig auf dem Brems-Pedal stehen, damit ihre Handlung, die maximal 10 Minuten gut ausfüllen könnte, auch schön die 80 langen Minuten durchhält. Ich persönlich schlafe beim Schauen eigentlich regelmäßig ein. Von der Atmosphäre und der Spannung des ersten Teils, oder gar von King-Ansätzen, ist absolut nichts mehr zu spüren!
Trotzdem kann der Film in einigen Punkten überzeugen. Visuell gesehen hat mir der Streifen nämlich trotzdem sehr gut gefallen. Die düsteren Szenen, die gute Farbgebung und der Einsatz vieler Farbfilter tragen äußerst positiv dem Film bei und dürften dann doch, in den kurzen Phasen wo man wach ist, gefallen.
Auch die Idee, den Hauptbösewicht des ersten Teils, Isaac, wieder in den Film zu bringen, gefällt mir sehr gut, zumal Darsteller John Franklin ihn genauso überzeugend darstellt, wie im ersten Teil! (Im Gegensatz zu den restlichen Darstellern!)
Und auch die vorhandenen Splattereffekte sind gut inszeniert und schön gorig geraten. Vor allem die Kopfspaltungsszene ist anschaubar geworden.
Fazit: Definitiv der absolut schwächste Teil der "Corn"-Reihe. Unglaublich langatmig, mit grottiger Handlung und ausgebrannter Story, kann der Film eigentlich kaum überzeugen. Die geniale Optik, eine großartige Idee, und die netten Gore-Effekte hieven den schwachen Film aber dann doch wenigstens ins Mittelfeld, wenn auch nur knapp.
Wertung: 4,5+/10