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Grosser Pluspunkt für die hervorragenden CGI. Die 'Animateure' schaffen hier eine lichtdurchflutete, verblüffend echtwirkende digitale Welt. Mehr Pluspunkte gibt es leider nicht zu melden. Die Story hat zwar Potenzial ist aber platt und teilweise unlogisch erzählt. Wie kommt z.B. plötzlich der Afrikanische Stamm in Arthurs Garten? Grauenvoll auch die Synchronstimme von Arthur, gesprochen von der geschlechtsfreien Tokihotel-Nase Bill Kaulitz. Es wird leider immer mehr zur Unart blutige Laien die anspruchsvolle Tätigkeit des Synchronsprechens anzutragen. Überlasst das doch bitte geschultem oder wenigstens talentiertem Personal. Fazit: Für den Synchronsprecherfehlgriff kann der Filmemacher nichts, erwartet hat man von Luc Besson ('Das Fünfte Element', 'Leon - Der Profi') aber wenigstens eine etwas intelligentere Erzählweise. 6 von 10 Punkten für den von vielen Köchen verdorbenen Brei.
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Fünf Jahre lang feilte Luc Besson ("Leon - Der Profi", "Das fünfte Element") an der farbenfrohen Welt der Minimoys, den detailverliebten Figuren und einer spektakulären Umsetzung seiner fantasievollen Geschichte. Die basiert auf seinem eigenen vierbändigen Märchen "Arthur et les Minimoys", das in Frankreich längst die Bestsellerlisten eroberte. Zu Arthurs Leinwandpremiere stürmten dort allein am ersten Tag 316.026 Besucher die Kinos. Auf reges Interesse darf das außergewöhnliche Animationsabenteuer - mit einem Budget von rund 85 Millionen US-Dollar der teuerste europäische Zeichentrickfilm aller Zeiten - auch hierzulande hoffen. Nicht zuletzt weil Bill Kaulitz, Sänger der erfolgreichen Teenager-Popband Tokio Hotel, den Titelhelden synchronisiert. Was dann aber leider auch zum einzigen Kritikpunkt wird. Bill Kaulitz' leicht heisere Stimme will einfach nicht so recht zum kindlichen Charme des kleinen Minimoy-Neulings Arthur passen.