Review

Inhalt:
Lewis fährt quer durchs Land um Venna, eine Freundin, abzuholen. Auf dem Weg dorthin holt er gleich noch seinen Bruder Fuller aus dem Knast ab. Die beiden Geschwister machen sich auf der Fahrt noch einen Spass daraus, einen Trucker namens Rusty Nail reinzulegen, indem sie sich als heisse Braut ausgeben und sich mit ihm in einem Motel verabreden. Aus dem Spass wird jedoch Ernst und Rusty Nail nimmt die Verfolgung der Dreiergruppe auf.

Teenieslasher gibt's wie Sand am Meer. Da rennen komisch gekleidete Irre und/oder Rachsüchtige Killer durch die Gegend und schlitzen sich durch eine Horde dümmlicher und/oder leichtbekleideter Jugendlicher. Das Genre verzeichnet auch seit Jahren positive und negative Vertreter; Joyride würde ich, mit Abstrichen, zu ersterer Sorte rechnen.
Die Geschichte erinnert an Spielberg's "Duell". Der 'humorlose' Brummifahrer verfolgt die kleine Gruppe und macht ihr das Leben zur Hölle. Das Ganze ist auch schön Inszeniert, meist spannend und bietet in der Mitte einen kleinen Durchhänger. Da verpasst es der Film einfach, das Tempo zu halten. Gegen Ende wird man aber dann wieder mit ein paar netten Ideen des Killers belohnt. Durch seine recht angenehme Laufzeit bekommt man auch meist was geboten.
Kills gibt es relativ wenige und wenn, so sind diese nicht sehr blutig ausgefallen. Angenehmerweise setzt das Werk mehr auf den Spannungsfaktor. Die Darsteller sind ok und zweckdienlich, bedienen aber durch ihr Verhalten wieder ein paar Klischees.

Fazit:
Netter Horror der Neuzeit, der unterhält. Weniger blutig als andere Vertreter des Genres; dafür aber recht spannend und für den nächtlichen Zeitvertreib gut geeignet. Gibt schlechteres!

Details
Ähnliche Filme