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Dr. Schrecklich beschäftigt sich mit ominösen Wiederbelebungsexperimenten. Sein Ziel ist es, den Tod zu besiegen. Umso eifriger arbeitet er, als seine Frau und seine Tochter bei einem Autounfall ums Leben kommen. Doch seine Reanimationsversuche haben unschöne Folgen: die wieder ins Leben Zurückkehrenden haben kannibalische Fressgewohnheiten und vertragen auch nichts anderes als warmes Menschenfleisch. So blieb ihm nichts anders übrig als seine untote Frau und Tochter in seiner Klinik einzusperren. Obendrein behandelt er noch die junge schwangere Anais, die Verlobte seines Assistenten Peter.

Endlich mal wieder ein Mad Scientist nach Viktor Frankenstein aus deutschen Landen und dann gleich noch mit dem subtilen Namen Dr. Schrecklich, da freut sich der Teutone. Beruflich ist er aber eher am guten alten Dr. West orientiert, denn auch er hat ein Serum entwickelt mit dem man Tote zurück ins Leben pieksen kann. Das bekommen zunächst Frau und Tochter zu spüren und der Zuschauer wartet darauf das die nun zombifizierten Familienangehörigen ihr Blutbad starten.
Also wenn man nur auf Blut und Gedärm aus ist, kann man hier schon seinen Spaß haben. Andererseits hat Night of the Dead (da riech ich doch glatt eine Romero Anbiederung) kaum Budget, mäßige Darsteller und wenig bis gar keine eigenen Ideen. Grad im Horrorgenre erwarte ich mit Sicherheit kein oscarprämiertes Script, aber sich nur auf Kunstblut und oben ohne Damen zu verlassen, ist doch etwas wenig. Zumindest hat der bullige Pfleger ein oder zwei ganz amüsante Szenen (bin mir aber nicht sicher, ob die auch so geplant waren).
3,5/10

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