4 Waisenkinder geraten beim Besuch einer Schokoladenfabrik in eine Parallelwelt namens Gnarnia, in der sie die böse weiße Hexe stürzen sollen.
Die Story ist, wie bei den meisten Parodien, ein Zusammenschnitt aus vielen anderen Filmen, im wesentlichen aus "Charlie und die Schokoladenfabrik", "Fluch der Karibik", "Harry Potter", "Die Chroniken von Narnia", "Snakes on a plane", "Nacho libre", "Borat", "X-Men", "Superman returns", "The da vinci code", "Party animals", "Star wars" und dirversen MTV-Serien.
Eigentlich ist es mir wirklich zu doof, näher auf die Story einzugehen, da wirklich jeder beim Ansehen dieses Werkes erkennt, dass die Autoren nicht einmal wissen, wie man "Logik" schreibt. Stellenweise ist die Story wirklich zu unlogisch und zu bescheuert, bereits hier scheitert der Film daran, möglichst viele Filme unter einen Hut bekommen zu wollen. Das Nervigste ist aber, dass der Film keinen roten Faden hat und sich episodenhaft und höhepunktslos aufs Ende zubewegt. Dass nicht einmal ein Ansatz von Tiefe vorhanden ist, ergibt sich eigentlich schon von selbst.
Bereits in den ersten 5 Minuten werden 5 Filme auf die Schippe genommen und der Film legt bereits sein unglaublich niedriges Niveau fest. Der Zuschauer, der diese Einladung, den Film abzuschalten nicht dankbar annimmt, kommt in den Genuss den langweiligen und dämlichen Mittelteil zu erleben, der sich mit niedrigstem Niveau und dämlichsten Humor, wenn man es denn als Humor bezeichnen kann, auf das Ende zubewegt. Das Ende ist ein wenig besser und der Zuschauer, der den Film bis zu diesem Zeitpunkt "überlebt" hat, darf über den einen oder anderen Gag schmunzeln, aber ein Lacher ist nicht drin.
Der Humor ist wirklich unglaublich doof und besteht zum Großteil aus billigstem Slapstick-Humor. Intelligente Gags oder wenigstens Situationskomik gibt es überhaupt nicht, da die Regisseure es scheinbar lustiger finden, wenn irgendwelche Leute Tritte in die Genetalien bekommen. Die Parodien anderer Filme haben bei weitem nicht genug Biss. Wenn man schon einen anderen Film durch den Kakao ziehen will, sollte man den Film doch wenigstens bei seinen logischen Mängeln oder seinen größten Schwachstellen treffen, doch dieser Streifen macht sich selbst zum Affen, lässt die anderen Filme unberührt und landet keinen einzigen Treffer unter der Gürtellinie, zumal er sich heuptsächlich darauf beschränkt, dass Genre im allgemeinen zu veralbern.
Die Filmmusik, die mit den dämlichsten Tanzeinlagen unterlegt ist und vermutlich MTV veralbern soll, nervt, da sie den Film noch lächerlicher wirklen lässt, als er sowieso schon ist. Die liebevolle Kulisse und die deteilverliebten Kostüme sind das große Plus des Films und lassen auf ein relativ hohes Budget schließen, aus dem man wesentlich mehr hätte machen können. Das Make-up ist ebenfalls sehr gut, sodass viele Figuren kaum von ihren Orginalen zu unterscheiden sind.
Die Darsteller sind gut und ziehen die Figuren, die sie parodieren, gut durch den Kakao. Schade, dass man diesen Darstellern keine bessere Handlung bieten konnte.
Der Film ist wirklich so schlecht, dass er einen hohen Trash-Faktor hat. Fans dieses Genres werden sicherlich ihren Spaß haben, doch ich bin kein Fan des Schund-Film-Genres.
Zusammenfassend ist Fantastic movie eine schlechte Parodie, die bei weitem nicht bissig und lustig genug ist, von Anfang bis Ende langweilt und mit einer unglaublich dämlichen Story wenigstens den Trash-Faktor steigern kann.