Nachdem "Chucky" recht erfolgreich und kurzerhand populär wurde, war es nur noch eine Frage der Zeit, ob und wann eine Fortsetzung entstehen würde. Hier ist sie jetzt. Vorweg sollte erwähnt sein, dass das Original in diesem Falle das Maß der Dinge ist und diesen Nachzügler hinter sich lässt. Die Story hält sich dicht ans Original und setzt genau dort an, wo sie beim ersten Teil endete. Es gibt einige Spannungssequenzen zu bewundern, die aber nicht gerade neu und einfallsreich wirken. Zudem wirkt alles irgentwie platter und unüberlegter als beim Vorgänger. Durch ein paar, teilweise blutigere, Morde lockert sich das trübe Geschehen ein wenig auf.
Darstellermäßig fanden sich solide Charaktere für überaus platte Figuren. Alex Vincent übernimmt erneut die Rolle des Andy und überzeugt überwiegend, ohne störend zu wirken. Auch die restlichen Nebendarsteller machen einen soliden und unverbrauchten Eindruck. Aber überzeugend ist verhältnismäßig gesehen nur Alex Vincent.
Zudem gibt es, wie üblich, auch ein paar blutige Gore-Effekte zu bewundern. Nicht zuviele, aber dafür gut inszenierte Effekte. Und auch Chucky bewegt sich wie im Vorgänger recht gut und überzeugend. Es sind in dieser Hinsicht zwar kaum Unterschiede zum Vorläufer zu vermerken, aber dennoch sollte dies erwähnt sein.
Fazit: Vergleichsweise unterirdisch und platt, mit zuvielen nervtötenden Längen und guten Effekten. Abgerundet durch solide Charaktere. (5/10)