Chucky, die Spielzeugpuppe soll wieder in Produktion gehen.
Die Herstellerfirma rekonstruiert das Original, welches noch immer von der Seele des Mörders Charles Lee Ray besessen ist. Er will dem Puppenkörper entkommen und braucht dazu den Körper des kleinen Jungen Andy.
Tja, wie immer, wenn ein Film gut bei den Fans ankommt, gibt es eine obligatorische Fortsetzung. In Chuckys Fall hätte man darauf verzichten können. Die Story ist eine kaum mehr als eine Variation des ersten Teils, leider deutlich weniger spannend.
Die Wiederbelebung Chuckys im Labor ist eigentlich ganz nett gemacht und gibt schon mal einen Vorgeschmack auf den etwas höheren Gewaltgrad. Viel mehr hat der Film dann aber leider nicht zu bieten. Nachdem Chucky Andy gefunden hat, geht das Spiel aus Teil eins von vorne los. Der Junge schwebt in Lebensgefahr, aber niemand hilft ihm, weil keiner die Geschichte der lebenden Puppe glaubt. Ruckzuck sind Pflegeltern und Lehrerin dahingemeuchelt.
Erst als Andy's Quasi-Schwester den Braten riecht, wird's geringfügig spannender. Beim Finale in der Spielzeug-Fabrik werden dann sogar Filme wie "Evil Dead" oder "Die Fliege" zitiert. Chuckys Arm wird in einem Metalltor eingeklemmt, worauf er sich die Hand abreissen muss. Als Ersatz dient ein Messer im Armstumpf. Und an einer anderen Stelle des Produktionsbandes wird Chucky mit Teilen anderer Puppen vermischt, so dass ein undefinierbarer Klumpen Plastik herauskommt. Leider reichen diese Genre-Insider nicht aus, den Film über ein (zugegeben kurzweiliges) Mittelmaß hinaus zu helfen. Die deutsche Synchronisation tut ihr übriges, weil die Sprecher gelangweilt wirken und Chucky nicht die herrlich böse Stimme des ersten Teils (grandios: Tobias Meister) hat.