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Mit Chucky - Die Mörderpuppe hatte eine weitere Kult Horror Figur eine eindrucksvolle erste Visitenkarte abgeliefert. Angesichts der Einnahmen dauert es nicht lange bis dieser sich erneut an sein blutiges Handwerk begab.


Nach den Ereignissen des ersten Teils werden die verbrannten Überreste von Chucky zurück in die „Good-Guy“-Fabrik gebracht, wo die Puppe wiederhergestellt wird. Der Fall rund um Andy Barclay hat die Investoren der Firma verunsichert, weswegen hiermit bewiesen werden soll, dass die Puppe normal funktioniert. Als dieser die Augen eingesetzt werden, gerät einer der Techniker jedoch in den Stromkreis der Maschine und wird vor den Augen des Firmenmanagers Mr. Sullivan und dessen Assistenten Mattson getötet. Mattson erhält von Mr. Sullivan daraufhin den Auftrag, die Geschehnisse nicht publik zu machen und die Puppe zu entsorgen. Als er am selben Abend mit der Puppe in seinem Auto unterwegs ist, wird er von dieser mit einem Plastiksack erstickt.

Chucky hält an seinem bisherigen Plan fest und will Andy Barclays Körper benutzen, um aus dem Puppenkörper zu entfliehen. Ihm bleibt nicht viel Zeit, da er zunehmend menschlicher wird und ansonsten ewig im Puppenkörper bleiben muss. Es gelingt ihm, Andys neuen Wohnort ausfindig zu machen, der jetzt in einer Pflegefamilie lebt, da seine Mutter nach den vorangegangenen Ereignissen in die Psychiatrie eingewiesen wurde.....


Kurz und knackig kommt die erste Fortsetzung der Chucky Franchise daher, weshalb die Laufzeit auch gerade mal 80 Minuten beträgt. Dadurch aber kommt der Film von Regisseur John Lafia praktisch direkt auf den Punkt.

Die Darsteller sind zudem überzeugend und mit Alex Vincent, der als Chucky's Nemesis Andy Barclay besagten Charakter bereits im Erstling gespielt hatte, sowie Christine Elise, die ihren Charakter auch in der Fortsetzung als Serie ausfüllen sollte, bekommt man als Fan zwei bekannte Gesichter zu sehen.

Dazu kommt eine Spur schwarzer Humor, der in den Nachfolgern noch wesentlich präsenter werden sollte und die überzeugende Arbeit von Effekt Spezialist Kevin Yagher, auch wenn die Kills heutzutage eher zahm daherkommen.

Das der Film Story technisch dünn ist und allgemein Horrorfilm typische Schwächen auszumachen sind, steht außer Frage.

Für 7 Punkte reicht es aber dennoch locker. 

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