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Wenn man sich die deutsche Amateurfilm-Szene so anschaut, wird man sehen, dass sich (bis auf Ittenbach, der mittlerweile nach dem Weg nach oben ist) sehr viel Scheiße angesammelt hat. Doch unter dieser Scheiße findet man ab und zu mal eine Perle wie "Nekromantik". Doch dieser Film behandelt ein sehr heikles Thema.

Rob arbeitet bei einem Säuberungsdienst, der Unfallschauplätze von Leichen reinigt. Zudem ist er nekrophil veranlagt. Eines Tages klaut er von der Arbeit eine Leiche und beginnt zu Hause mit seiner Freundin seine Nekrophilität auszuleben...

Ein solcher Film ist sehr schwer zu beurteilen. Einerseits ist "Nekromantik" ein brillantes Drama mit großartigen Bildern und verhältnismäßig guten Schauspielern - andererseits ist es ein Amateurfilm mit Leichenfick- und Tiersnuff-Szenen. Aber es sollte sich jeder selber ein Bild machen. Doch dennoch Vorsicht: Das Gezeigte ist jenseits von gut und böse kann leicht zu einem Kotzreiz (bei ungeübten Cineasten) führen.
Nicht vergessen darf man, dass "Nekromantik" für einen Amateurfilm brillant in Szene gesetzt ist.

Mir hat der Film gefallen. 9/10

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