Englische TV-Miniserie zum Thema Flutkatastrophen, die, für eine Fernsehproduktion, erstaunlich professionell und fett daher kommt und so einigen Hollywoodwerken ohne Probleme das Wasser reichen kann.
Eigentlich kann man über diesen Thriller nicht wirklich viele negative Dinge sagen, bis auf die üblichen Klischeefehler, im Sinne von „Wie bekloppt kann man eigentlich sein!?“ und eine Story, die sich zum Anfang hin, zu träge aufbaut. Einige Patzer bei den Computertricks sind auch mit an Bord, die meisten aber sind, für das verhältnismäßig geringe Budget, sehr gut gemacht.
Das letzte Detail, was mir dann noch ins Auge gestochen ist, sind die Underground/Tunnel –Szenen, und gerade die im Stauwerk zum Ende hin, die doch sehr stark an „Das Poseidon Inferno“ erinnert haben. Aber was soll’s…
Unterm Strich gesehen, bekommt der Zuschauer hier einen soliden Naturkatastrophen-Thriller serviert, der, trotz seiner Länge, recht fix zu Ende ist und sich wohl am besten für einen „Wochenend-Couch-Tag“ eignet. Auf jeden Fall sollte man sich aber die DVD besorgen, denn ein Anschauen im Fernsehen würde ihm, durch die Werbeunterbrechungen, vollends absaufen lassen.
05/10 Punkte