Review

Story:

Ricky-Oh, ein verurteilter Mörder kommt in ein Gefängnis mit einem sadistischen Direktor. Schon bald merkt er, dass auch die Gefängnisleitung korrupt ist und illegalen Aktivitäten frönt. Er stellt sich dieser entgegen und versucht das Unrecht zu bekämpfen.

Kritik:

Story of Ricky ist ein Hybrid aus Eastern und Funsplatter mit ein paar dramatischen Anleihen. Der Film nimmt sich selbst nicht allzu ernst und wirkt im großen und ganzen sehr trashig.
Angefangen bei den schlechten Schauspielern, die durch gnadenloses Overacting glänzen, über die billige Synthiemucke bis hin zur Story, die nur dazu dient möglichst blutige Kämpfe zu inszenieren bietet der Film hauptsächlich Trashfans etwas.
Aber diese kommen auf ihre Kosten: Der Film hat sehr viele komische Stellen, z.B. fällt jemand mit dem Gesicht voraus in ein Brett mit Nägeln. Eigentlich nichts lustiges, aber wenn man bedenkt, dass die Szene in einer Dusche spielt, fragt man sich doch, warum dieses Brett dort auf dem Boden liegt. Solche Szenen bietet der Film zu Hauf.
Daneben glänzt der Streifen natürlich vor allem durch seine Splattereffekte. Es werden Köpfe eingeschlagen, Därme herausgerissen und das Blut spritzt in Fontänen, dass es jedem Fan eine ware Freude ist. Wenn dann einer der Gefangenen versucht Riki zu töten, in dem er sich den Bauch aufschneidet und ihn mit den eigenen (!) Gedärmen würgt wird endgülktig klar, dass es sich um einen reinen Funfilm handelt, der nichts weiter möchte als zu unterhalten. Genau das gelingt ihm auch sehr gut.
Der Film wird nie langweilig und hat den ein oder anderen Lacher auf seiner Seite.
Wer mit Braindead und Konsorten etwas anfangen kann, der sollte auch hier einen Blick riskieren.

Fazit:

Sehr guter Splatterfilm, der jedem Fan des Genres klar empfohlen werden kann.

9/10

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