Review

Das ist also das oft erwähnte Highlight des Splatter-Trashs aus Fernost: "The Story of Ricky" aka "Ricky Ho".
Bevor man sich also hinsetzt und sich diese Perle ansieht sollte man sich darüber im Klaren sein, dass an diesem Film wirklich fast alles TRASH also Müll, Schrott, Mist ist.
Wen man damit leben kann, ist der Film die reinste Partybombe.

Ricky Ho kommt wegen Mordes (Unschuldig, versteht sich) in den Knast und muss sich gegen den sadistischen Stellvertreter des Direktors und dessen Helfer unter den Gefangenen behaupten. Das tolle ist, Ricky hat übermenschliche Kräfte und kann nebenbei menschliche Körper durchschlagen, Gitterstäbe und meterdicke Stahltüren durchspringen oder die Gefängnismauer einreissen. Der richtige Ärger geht allerdings erst los, nachdem Ricky die Drogenplantagen der Gefängnisleitung verbrannt hat und der Direktor samt Sohn (der kleine Wichser) zurückkehrt....

Also die Handlung ist mal getrost zu vergessen, genauso wie die Schauspieler, die Synchro (oh mein gott, die einzige Frau im Gefängnis hat in der deutschen Version eine Männerstimme) und die Logik.
Dafür gibts Blut, Gedärme, durchschlagene Bäuche, abgedrehnte Gliedmaßen und vieles mehr. Überraschenderweise ist der Großteil der Effekte richtig gutgemacht, was dem Film wahrscheinlich seinen guten Ruf eingebracht hat.
Punktabzug gibts aber für den mutierten Direktor. Das ist zwar zum Totlachen, allerdings stößt das Effekteteam hier deutlich an seine Grenzen. Desweiteren kommt der extrem nervige Sohn des Direktors einfach ungeschoren weg - das hat mich richtig geärgert.
"Story of Ricky" kann man getrost in die Reihe der Partysplatter a`la Peter Jackson aufnehmen. 7/10

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