Story of Ricky ist der Beweis dafür, dass dümmliche Filme allein durch genug Splatter gerettet werden können.
Der 21 jährige Ricky Oh kommt in ein privatisiertes Gefängnis, nachdem er einen Mann umgebracht hat, der den Tod seiner Freundin auf dem Gewissen hat.
Ricky hat übernatürliche Kräfte. Die braucht er auch neben seiner Kung-Fu Kunst im Knast, da es sofort am ersten Tag zur Schlägerei in der dusche kommt.
Als Ricky dann auch noch erfährt, dass die Gefängnisdirektion im Knast Drogen anbaut, geht Ricky sehr blutig gegen den Direktor und seine Helfer vor.
Wie schon erwähnt, nur Splatter rettet diesen Film. Wäre dieser nicht vorhanden, so würde nach dem Film kein Hahn krähen. Aber gerade durch die immensen Blut- und Gore-Effekte ist Ricky der Geheimtipp für alle Fans des roten Saftes.
Richtig witzig wird der Film schon allein durch den Supermann Ricky, der durch seine Superkräfte töten kann nach belieben und dies auch tut. Für schwache Mägen ist dann spätestens hier Schluss.
Sei es nicht genug, packt man dann auch noch vier Leute dazu, die jeweils einen Teil des Gefängnisses beherrschen und Ricky Schwierigkeiten machen wollen. Vom extremen Finale möchte ich gar nicht sprechen.
Die Effekte sehen teilweise künstlich aus, überzeugen aber trotzdem auf ganzer Linie, denn gerade hier erwartet man keine 100%ig perfekten Tricks, da der ganze Film irgendwie billig wirkt. Dazu gesellt sich eine Situationskomik an einigen Stellen, so dass der Film dort endgültig zum Partyfilm wird.
Die Darsteller überzeugen, soweit man es in diesem Film sagen kann. Der Hammer ist ein Kämpfer im Gefängnis, der laut Untertitel der HK-Legends DVD ein Mann sein soll, irgendwie komisch aussieht und man später im Interview erfährt, dass es eigentlich eine Frau ist. Und die anderen Darsteller muss man einfach mal gesehen haben, sei es nur optisch oder wie sie verenden.
Fazit: Story of Ricky ist ein Partyfilm. Man lümmelt sich einfach auf die Couch und genießt die Show, die einem geboten wird. Denn selten hat man Kampfkunst und Unmengen an Blut in einem Film gesehen, dazu die unfreiwillige Komik. Ich kann ihm empfehlen, habe mich köstlich amüsiert.