Story of Ricky
Wenn sich Splatter, Action, Trash, Comedy, Gefühl, Fantasy und Eastern zusammen schließen sollte man eigentlich meinen dass der daraus entstehende Film nur Mist sein kann. Das Gegenteil stellt Story of Ricky in mehr als einer Hinsicht unter Beweis, denn dieser Film ist wirklich ein Knaller! Von Anfang bis Ende durchgehend gelungen und gut gemacht. Zur Story: Ricky Ho ist ein sozialer junger Kampfsportler der in ein grausames Privatgefängnis gesteckt wird, weil er einen Drogendealer getötet hat um damit die Ermordung seiner Geliebten zu rächen. In diesem Gefängnis herrscht eigentlich nur Chaos und rohe Gewalt: Man muss sich durchsetzen können / töten um dort zu überleben. Der Gefängnisdirektor und sein Assistent wollen Ricky da er ihnen mit seiner guten Art und unmenschlichen Stärke Ärger macht um jeden Preis fertig machen und setzen so die übelsten Schläger auf ihn an.
Die Geschichte ist zwar nicht schlecht aber macht sicher nicht den Film aus. Ich widerspreche jedoch auch der Behauptung dass die teilweise billigen Goreeffekte, die in Massen vorhanden sind, den Film ausmachen. Was ihn wirklich so verdammt gut macht ist einfach die oben genannte Kombination aus Stellen die recht ernsthaft sind und beinahe dramatisch und aus Stellen bei denen man sich über die Witze oder Gewalteinlagen einfach amüsiert. Ob die deutsche Synchronisation den Film nun kaputt macht weiß ich nicht, da ich ihn nur im englischen Ton kenne aber ich kann mir gut vorstellen das er im dt. anders rüberkommt und sicher ein wenig dümmer. Einzig nervtötend ist das (auch im engl.) eine Frau (?!) mit einer Männerstimme synchronisiert wird, aber das kann man bei einem so guten Film wohl übersehen. Kampfsport, Gore, Action, Comedy, was soll man noch sagen, Story of Ricky war bereits nach einmaligem Ansehen einer meiner Lieblingsfilme und ich kann ihn jedem nur empfehlen. 10/10 Punkte.