"Final Hour" war damals zu der Zeit der zweite,sehr gute Horror - Thriller aus Dänemark, der bei uns Aufsehen erregte. Für einige Leute mag der Film etwas verwirrend wirken, da das Ende auch Spielraum für die eigene Fantasie lässt. Aber wenn man den Film aufmerksam verfolgt und auf die Kleinigkeiten achtet, dann gibt es gar nicht so viele Interpretationsmöglichkeiten.
Wie dem aber auch sei, der Film hat auf jeden Fall einen extrem straff gespannten Spannungsbogen, der sich auch den ganzen Film über konstant hochhalten kann. Der Zuschauer wird von den Geschehnissen gefangengenommen und gefesselt. Die starke Faszination, die von der Geschichte ausgeht, sorgt dafür, das hier erst gar keine Langeweile aufkommt und der Betrachter richtiggehend mitfiebert.
Aber das absolut prägendste bei diesem Film ist die sensationell dichte Atmosphäre, die eine ungeheure Bedrohlichkeit ausstrahlt und sehr dicht gehalten ist. Man versucht sich automatisch in die Lage der Protagonisten hineinzuversetzen und leidet mit ihnen mit. Die Darsteller sind sehr solide und spielen ihre Parts allesamt durchaus überzeugend.
Insgesamt gesehen ist "Final Hour" ein wirklich sehr spannender, atmosphärisch dichter Horrorthriller, der einem teilweise Rätsel aufgibt und Spielraum für eigene Interpretationen lässt. Ein gelungenes Horror- Vergnügen, das sich anzusehen sich durchaus lohnt.
8/10