Review

New Yorker Underground-Horror mit viel Atmosphäre.
Er braucht zwar einige Zeit, um auf Touren zu kommen, und die Story von einer Gruppe Leute, die von Monstern (hier: zombieähnliche Rattenmenschen) angegriffen werden, ist auch nicht neu, aber Jim Mickle liefert hier einen atmosphärisch sehr dichten und düsteren Grossstadt-Terror ab. Romero grüsst natürlich an allen Ecken, aber auch die Intensität der Filme von Abel Ferrara kommt zum Zug.
Die Aufnahmen der menschenleeren Stadt konnten auf Grund des niederen Budget nicht im grossen Stil gedreht werden, sie sehen aber ziemlich gespenstisch aus.
Die Mutierten sind schnell und hungrig, Splatter wird nur ansatzweise gezeigt, aber mehr braucht es wirklich nicht.
Was genau in New York City passiert, erfahren die Bewohner des Hauses (und der Zuschauer) mehrheitlich nur aus den TV- und Radio-Nachrichten (ähnlich wie in "Signs"), und das lässt einen ganz schön verloren da stehen. In New York wird das Kriegsrecht ausgerufen, nach und nach senden auch die TV-Anstalten nicht mehr, und draussen in der Nacht laueren Tausende von Rattenzombies in den Strassen. Horror pur.

Auch die Protagonisten (alles No Names) spielen glaubhaft: Alle auf der Schattenseite des Lebens, alles gezeichnete, aber sympathisch und glaubhaft. Keine Helden, dafür Verzweifelte, die auf ihre Art zu überleben versuchen.

Der Soundtrack ist exzellent.

"Dawn Of The Dead" meets "28 Days Later" mit einem Schuss "Assault On Precinct 13".

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