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Die Familien Hatfield und McCoy sind Todfeinde. Niemand gönnt dem anderen etwas und verdirbt auch gerne mal die Hochzeit seiner Rivalen. Als bitteren Höhepunkt der Blutfehde kommt ein Mädchen der McCoy-Familie ums Leben. Dessen Bruder schwört Rache und geht zu der alten Waldhexe Haggis, um den Rachedämon aus der Unterwelt zu rufen. Dieses Mal hat der Pumpkinhead eine ganze Familie, die er auszulöschen hat. So nimmt das schreckliche Spiel wieder seinen Lauf...
Teil vier der Kürbiskern äh-Kopf Serie beginnt gleich mal sehr actionreich mit einer zünftige Klopperei der zwei Familien bei einer Hochzeit, deren Ergebnis zwar nicht gerade Kill Bill Ausmaße annimmt, aber einen stimmungsvollen Auftakt zum recht flotten Sequel bildet. Das bewährte Monster darf sich auch hier wieder für FSK 16 sehr blutig durch die Reihen beider Familien suppen (zum Glück ist der Metallica Sänger kein Verwandter der Hatfields gewesen, das hätte ich dann dem Pumkinhead dann doch persönlich übelgenommen), der Bodycount erreicht jedenfalls den Franchise Höchstwert. Qualitativ ist die Blutfehde etwas flotter als der Vorgänger Ashes to Ashes geraten und auch die Rolle von Lance Henriksen wird endlich mal als ruheloser Wanderer zwischen den Welten genauer definiert. Etwas negativ fiel dafür das etwas kitschige Ende auf, sowie das etwas Kindergartenartige Verhalten der männlichen Familienmitglieder und deren Lernresistenz was das den Einsatz von Feuerwaffen gegen das Monster betrifft (irgendwann sollte selbst der inzuchtuoseste Hinterwäldler merken das datt nix bringt). Auch der übliche Charakterturn des Monsterbeschwörers kommt mal wieder aus heiterem Himmel, aber das war bei den anderen Teilen ja auch schon so, irgendwie hat immer das Gefühl diese eigentlich wichtigste Stelle des Films vom Drehbuch mit dem Holzhammer serviert zu bekommen.
Insgesamt ist die Blutfehdengeschichte ein unterhaltsamer Monsterfilmgenuß, ich könnte mir durchaus vorstellen das dies hier noch nicht der letzte Film aus dem Kürbisfeld ist, die Geschichte ist ja eigentlich der Prototyp eines Endlosfranchises, da das Monster ja nicht zu tilten und problemlos jederzeit wieder erweckbar ist, von mir aus kanns weitergehen.
7/10

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