Die junge Sängerin Christine träumt von ihrem Durchbruch an der New Yorker Oper. Für das Vorsingen wählt sie ein außergewöhnliches Stück des Komponisten Erik Destler aus. Dieser hat vor über einem Jahrhundert, für seinen musikalische Berühmtheit, seine Seele dem Teufel verkauft und dafür sein Aussehen geopfert. Bei einem Bühnenunfall durchlebt Christine in ihrer Ohnmacht das Schicksal einer jungen Sängerin an der Londoner Oper vor 100 Jahren. Diese wird wegen ihrer schönen Stimme von dem Phantom der Oper gefördert. Für den Erfolg und die Liebe der Sängerin ist das Phantom auch bereit zu Morden.
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Der Film startet zu Beginn mit einem etwas wirren Zeitsprung und nimmt uns dann mit nach London, wo er die klassische PHANTOM DER OPER Geschichte mit dem übernatürlichen Teil der FAUST Geschichte vermengt.
Der teils recht spannende Film erinnert an eine klassische Hammer Produktion der 70er Jahre. Die Kostüme und Kulissen sind sehr stimmungsvoll und dazu gibt es ein paar nette Gore-Effekte zu bewundern.
Robert Englund erinnert optisch mit seinem vernarbten Gesicht an seine Paraderolle Freddy Krueger.
Zum Teil folgt die Geschichte der bekannten Vorlage. Jedoch kommt die geringe Laufzeit dem Film und den Charakteren nicht zugute.
Gerade durch die Zeitsprünge ist der Teil im Jahr 1989 recht kurz geraten und auch die Handlung in der Vergangenheit wirkt sehr gestraft. Die Figuren neben Christine und dem Phantom bleiben leider uninteressant und blass.
Trotz allem ist der Film eine unterhaltsame Interpretation des bekannten Stoffes und sehr unterhaltsam.
7/10 Punkten