... Fred, arbeitet als Krankenschwester in dem Hospital ihrer kleinen Heimatstadt an der französischen Grenze der Schweiz. Sie ist erfüllt von einem kühlen Hass auf ihre Umwelt, der sie grundsätzlich aggressiv, misstrauisch und ruppig gegenüber tritt. Ihre Schwester, die sie nicht versteht. Ihr Vater, den sie ignoriert. Ihr Ex-Freund André, der ohne ein Wort eine neue Beziehung zu einer anderen Frau begonnen hat. Ihre Arbeit, bei der sie täglich gezwungen ist, sich die persönlichen Sorgen und Ansichten Angehöriger der Patienten anzuhören und darauf zu reagieren. Der flüchtige Sex mit Bargästen ihrer Schwester auf der Toilette. Die Selbstverständlichkeit, mit der sie von ihren Mitmenschen in das integriert wird, was als "ihr Umfeld" angesehen wird. Oft verbringt sie ihre Freizeit in den Wäldern oder im Schützenstand. Auf einem dieser einsamen Spaziergänge will sie sich mit ihrem Karabiner das Leben nehmen. Doch eine vorbeiwandernde Schulklasse kommt ihr ins Gehege. Als der 14jährige Marco (Steven de Almeida) mit einer Steinschleuder einem Kumpanen ins Gesicht schießt, reißt Fred kurzerhand das Gewehr herum und feuert einen Schuss ab. Wenig später liegt Marco mit einem Beinschuss in der Station, die von Fred betreut wird. Sehr bald erkennt sich die über ihrer eigenen Handlung irritierte Frau in dem feindseligen Jungen wieder...