Dieses abstruse Machwerk erfordert schon viel Gutdünken, um darin etwas Anspruchsvolles sehen zu können. Ich für meinen Teil kann Derartiges nicht finden, denn "Zardoz" ist einfach gnadenlos schwachsinnig! Zwar werden damals wie heute interessante Themen angeschnitten (vor allem die Nachteile einer möglichen Unsterblichkeit), jedoch ist die Ausarbeitung davon mehr als stümperhaft und wirr. Die Tatsache, dass alles recht wirr ist, ist sicherlich beabsichtigt - aber das macht den Film ja schließlich auch nicht besser. Die meiste Zeit über wirkt es so, als hätte das Drehbuch ein Späthippie im Drogenrausch geschrieben. Alles in diesem Streifen wirkt unfreiwillig komisch, meist sogar aber absolut lächerlich. Lediglich die Optik kann ab und an überzeugen (wie zum Beispiel die Szene im Inneren des Kristalls), viel rausreißen kann das aber leider nicht.
Für mich auch ein Rätsel, wie Sean Connery sich für diesen Blödsinn gewinnen ließ und die meiste Zeit in einer roten Badehose (!) durch die Gegend hopst.
Nein, nein... "Kunst" sieht anders aus!