Im Fahrwasser von "Texas Chainsaw Massacre" mitschwimmende Slasher-Komödie, die sich nie wirklich selbst ernst nimmt und eigentlich vieles richtig macht. Dennoch begeistert der 35 Jahre alte Film nur bedingt, da sich die Storyline nie wirklich weiter entwickelt, die Figuren eindimensional bleiben und Ideen verschenkt werden. Und darum geht es: ein alter Farmer und sein debiler, grunzender Sohn leben auf dem Gelände eines herunter gekommenden Schlachthauses, dass nun weg rationalisiert werden soll. Als der Sohn ausversehen ein Pärchen killt, beschliesst der Farmer mittels seines Sprosses die lästigen Figuren aus seinem Umfeld zu beseitigen. Dazu gesellen sich Polizisten, eine Clique die einen Videofilm auf dem Gelände dreht und schmierige Gesellschafter. "Slaughterhouse" ist ein stimmungsvoller Vertreter mit derben Splatter, der nie wirklich drastisch aber recht trashig in Szene gesetzt wurde, einem herben Intro (Veganer & Tierfreunde weggeschaut), einem gefälligem Cast und reichlich schwarzem Humor. Trotzdem hätte man aus der Schlachtplatte des Grauens viel mehr als einen seelenlosen Slasher machen können, der durch das groteske Auftreten einiger Figuren sich wenigstens vom gewöhnlichen Genre-Rest abhebt. Leider stand wohl das fehlende Budget bei der Umsetzung im Weg, denn kultig ist das Gezeigte nur in kleinen Dosen.