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Der Mutant-Pinguin kandidiert mit Unterstützung des Großindustriellen Max Shrek für die Wahl als Bürgermeister von Gotham. Seine Sekretärin, die von ihm getötet wurde, kehrt als Catwoman zurück und steht zwischen den Fronten des Pinguins und des Batmans.
Die Story ist unfassbar dämlich. Ich habe bisher kaum dämlichere Handlungen erleben dürfen. Die Charaktere sind vollkommen übertrieben und albern. Die Wendungen lassen den Film zum Ende hin immer absurder werden und laufen meist ins Leere. Durch die schlechte Handlung steigt der Trash-Faktor. Ein Film, der aus einer solchen Story verfilmt wird, kann im Prinzip nur trashig werden. Selbst für eine Comic-Verfilmung ist die Handlung sehr schlecht, verglichen damit sind "Spider-Man" und "Transformers" nahezu genial.
Der Film wirkt bereits nach einer Minute wie eine dämliche und überzeichnete Freak-Show. Spätestens, wenn der Zuschauer den Mutant-Pinguin erstmals gesehen hat, ist im das Niveau, wenn man denn überhaupt von Niveau sprechen kann, klar. Doch der Film entwickelt im Mittelteil dennoch einen einigermaßen soliden Unterhaltungswert. Das Finale ist wirklich so trashig, dass es überaus amüsant ist.
Die Kulisse ist wie bei allen Burton-Filmen überaus schrill und nervig. Die Filmmusik ist ebenfalls sehr ungewöhnlich. Duch diese Umsetzung kann Burton keine gespannte Atmosphäre aufbauen und der Film scheitert endgültig. Die Maske ist mal wieder vollkommen überzogen. Was in "Beetlejuice" bereits nervig war und schon im ersten Batman-Teil störte, wird hier auf die Spitze getrieben. Der Film ist wirklich die vermutlich schrägste Freakshow aller Zeiten. Als Zuschauer kommt man sich beinahe schon dämlich vor, wenn man sich diesen Schwachsinn anschaut.
Michael Keaton spielt solide, aber nicht so gut, wie im ersten Teil. Von daher ist es sogar gut, dass sein Gesicht meist unter der Maske steckt. Michelle Pfeiffer spielt ordentlich, ist aber in einer wirklich dämlichen Rolle der Catwoman zu sehen, für die Halle Berry rund 10 Jahre später ebenfalls stark kritisiert wurde. Danny DeVito spielt die Rolle des Pinguins ordentlich und zeigt eine hervorragende Mimik, ist aber duch die Maske nicht zu erkennen. Christopher Walken, der als einziger halbwegs normal aussieht, spielt gut.
Tim Burton liefert einmal mehr einen völlig überzogenen Kostüm-Streifen ab und setzt wie immer auf skurrile Charaktere, statt auf eine gute Story. Bis auf "Big fish" kann ich keinen einzigen seiner Filme leiden.
Obwohl der Film überhaupt nichts Gutes an sich hat, habe ich ihm 4 Punkte gegeben und damit sogar höher, als das Orginal bewertet. Denn immerhin ist der Film wirklich konsequent so schlecht, dass er schon wieder leicht amüsant ist.
Empfehlen kann man den Film eigentlich nicht, höchstens für Trash-Fans und, falls es überhaupt welche gibt, für Tim Burton Fans.
Zusammenfassend ist "Batmans Rückkehr" eine dämliche Freakshow mit dummen Masken und einer schlechten Story, die aber einigermaßen unterhalten kann.

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