Inhalt
In jungen Jahren verliert Kale seinen Vater bei einem tragischen Autounfall. Zu ihm hatte er eine tiefe Bindung, weshalb ihn jede Ansprache von ihm im innersten verletzt. So auch der Kommentar seines Spanischlehrers, den er daraufhin verdrescht.
Das bleibt für den Jungen nicht ungestraft, denn fortan steht Hausarrest auf seinem Plan. Er muss sich nun also zu Hause vergnügen, denn wenn er bis zu einem bestimmten Bereich die Umgebung verlässt, ist die Polizei sofort zur Stelle und sammelt ihn auf.
Nachdem seine Mutter ihm alle Medien kappt, beschließt er die Nachbarschaft zu beobachten. Dabei fällt ihm besonders der Mann von nebenan auf. Er scheint den Indizien eines gesuchten Mörders zu entsprechen – doch sind dies wirklich heiße Spuren oder treibt die Einsamkeit ihn in Paranoia?
Kritik
Bereits bevor er mit „Transformers“ den Durchbruch erreichen konnte, war Shia LeBeouf in diesem Film aktiv, der jedoch erst nach Michael Bays Actionspektakel veröffentlicht wurde. Auch in diesem Streifen kann er überzeugen und spielt trotz seines jungen Alters ziemlich erwachsen.
Der Streifen beginnt ganz langsam, indem Kale bereits nach kurzer Zeit seinen Vater verliert. Daraufhin verlassen wir die Handlung um ein weiteres Jahr und erkennen, dass sich die Familie nun ein neues Leben aufgebaut hat.
Kale ist jedoch nicht mehr der fröhliche Junge, der er einmal gewesen scheint und schläft im Unterricht ständig ein. Das ist auch der Grund, weshalb sein Lehrer ihn darauf aufmerksam macht und ihn auch ein wenig provoziert.
Wenn man darauf angewiesen ist, den ganzen Tag zu Hause zu verbringen so scheint der Arrest alles andere als interessant zu sein, wie wenn man Urlaub hätte. So macht auch seine Mutter ihm die Angelegenheit nicht einfach, da sie ihm alle Spielsachen seines Alters entsprechend entwendet.
So wurde auch der Weg geebnet ihn als Stalker glaubwürdig werden zu lassen. Zudem ist auch die schöne Nachbarin eine gute Wahl gewesen und ist Grund genug, weshalb ein junger Mann sich auf die Lauer legen und jemanden beobachten wollen würde.
Das Genre wechselt dann auch bis zum Ende des Streifens in einen Thriller, der besonders aus dem Grund gut gestrickt ist, dass die Wende ziemlich spät auftritt. So könnte man zeitweise sogar meinen, dass sich der Junge alles nur einbildet.
Fazit
Zeitgemäßer Thriller, der einfallsreich das Genre wechselt