Alle Kurzkommentare


7

Natürlich nahm sich "Disturbia" hier Hitchcocks Klassiker "Das Fenster zum Hof" zum Vorbild, erreicht dessen Qualitäten aber nicht. Was wie eine typisch-amerikanische Teeniegeschichte beginnt, entwickelt sich zwar zur zweiten Hälfte des Films wirklich zu einem nervenzerreißenden, spannungsgeladenen Thriller, aber die Charaktere wirken zu stereotyp und ihre Handlungen teilweise etwas unlogisch. - Modernisierte "Das Fenster zum Hof"-Version, die atmosphärisch gesehen zwar eher einen kleinen Rückschritt tätigt, bei Thriller-Fans aber dennoch für einen kurzweiligen Filmabend sorgen dürfte.

5

kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 30.07.2008 Anfangs solide kleine Neuinterpretation eines Hitchcock-Klassikers mit einigen gelungenen Variationen, die aber spätestens ab Mitte in Vorhergesehenes mündet und ausgerechnet im Thrillerpart langweilig ausklingt. Der viel beschworene LaBeouf-Zauber hat sich mir immer noch nicht erschlossen und was Regisseur DJ Caruso betrifft, der dümpelt nach dem käsigen "Taking Lives" endgültig in den Sümpfen der Nichtigkeit, nachdem sich mit "The Salton Sea" doch noch Großes anbahnte. *weitere Informationen: siehe Profil

9

(Lustiger)-Teenie-Thriller Vom groben her ist die Handlung wie bei Hitchocks Klassiker. Hier ist alles nur etwas moderner verpackt. Der Film beginnt locker fröhlich und wird mit Zeit dann zum Schluß ernster. Der anfängliche Spaß wird von Spannung abgelöst. Die Darsteller spielen ihre Rollen recht gut und überzeugen. Besonders die jugendlichen Hauptdarsteller hatten sofort meine Sympathie. Gute Wahl der Schauspieler, auch der Bösewicht ist bestens ausgewählt worden. Der Film hat jetzt keine wirlich neue Story. Er ist aber sehr gelungen und kann perfekt unterhalten. Weniger was fürs ältere Semester und für Leute die Hitchock oder was ernstes erwarten. Alle anderen sollten ihn sich ansehen. 9/10

8

Toller Film der an Hitchcock's Besten erinnert!! Ein unglaublicher Spannungsbogen der gegen Ende des Films bis ins unendliche gesteigert wird. Zudem konnte man auf noch recht frische und dennoch sehr begabte Jungschauspieler zurückgreifen - allen voran der anscheinend überdurchschnittlich talentierte Shia LeBeauf spielt, als würde es keinen Morgen geben. Zudem kommt noch die HAMMERGEILE Sara Roemer, die einem die Augäpfel rausspringen lässt wenn Sie sich auf der überdimensionalen Leinwand vor den Augen bzw. vor dem Fernglas des Filmhelden herumräkelt... Einziger Wermutstropfen ist die Auswahl des David Morse für den Bösewicht. Einen derart unbedrohlich wirkenden Schauspieler in einer solchen Rolle habe ich selten gesehen. Meine absolute Traumbesetzung für diese Rolle wäre definitiv John "Cyrus The Virus" Malkovich gewesen... Alles in allem aber ein mehr als sehr guter Film und absolute Pflicht für den wahren Kinofan.

5

Disturbia ist ein recht teenie-like geratener Thriller geworden - mit einem hohen Humoranteil, der nur bedingt bei Erwachsenen zündet. Letztendlich sind die Darsteller passabel gecastet worden, und gegen Ende der Geschichte kommt sogar die erwachsenere Fraktion ein wenig auf ihre Kosten. Den Hype um Shia kann ich nicht nachvollziehen - hier sind die Geschmäcker wohl sehr verschieden. Der Teenie-Thriller kann Spaß machen - wer's düsterer und ernsthafter mag, ist mit dem Teil nicht sonderlich gut bedient.

8

Auch wenn "Disturbia" keine echten Innovationen bietet und das Thriller-Genre nicht revolutioniert, so versteht er trotzdem durchgehend Neugier zu wecken und die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu fesseln. Das erste Drittel des Films besteht aus einer Mischung aus Spielfilm, Drama, Erotik und Komödie - dann geht die Handlung fließend in den spannenden Part aus Action und Thriller über. Die Schauspieler sind durchgehend brauchbar bis sehr gut. Die Story wirkt realistisch und glaubwürdig und ist zudem nicht vorhersehbar. Alles in allem ein sehr gelungener Thriller, dem nur mangels Wiederanseh-Faktor die Höchstwertung verwehrt bleibt. Daumen hoch! Offen bleibt am Ende die Frage... Wer fuhr den VW Beatle? ;) (passt mal genau auf und schaut hin) Fazit: Ein ausgezeichneter, absolut sehenswerter Thriller. (8/10)

0

Alles in einem kein wirklich schlechter Film, aber leider kann er auch niemanden vom Hocker reissen, da für einen geübten Filmegucker doch alles nach Plan verläuft und mann schon in der Mitte des Films das Ende vorhersagen kann incl. dem typischen Ende a la Hollywood. Mich wundert es nur, dass "Disturbia" den Weg in die dt. Kinos schafft, da ein Direct to DVD Release doch wesentlich gerechtfertigter wäre. FAZIT: Für zwischendurch ganz nett, aber alles in einem gewohnte Thriller Hausmannskost. 6.5/10

7

Kurz und knapp: Nicht schlecht, kann man sich auf jeden Fall ansehen, allerdings kommen Slasher-Freunde nicht ganz auf ihre Kosten. Mir dauerte die komödiantische Einleitung etwas zu lange, später schlägt der Film auf Thriller um, allerdings fehlen die Schockermomente und ein richtiger Spannungsbogen entsteht leider auch nicht. Dafür holen sich die Schauspieler ihre Pluspunkte, LaBeouf, der Shootingstar 2007, gefällt mir, wie schon in Transformers, unglaublich gut, Sarah Roemer und David Morse ebenfalls. Insgesamt eine gelungene Inszenierung, der meiner Meinung nach nur so etwas wie ein richtiger Klimax fehlt. Fazit: Meinen Segen hat der Film trotz der kleinen Makel. 7/ 10

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