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Sieben Meter über der Erde

Eine Beerdigung, viele absurde Charaktere, trockenster Inselhumor - eine große Sause? "Death At A Funeral" kann man schon fast als modernen GB-Klassiker bezeichnen und er erzählt von den vielen Komplikationen auf der Beerdigung eines reichen, alten Mannes. Und da sind unbeabsichtigt eingeworfene Drogen und Parkchaos noch die harmloseren Auswüchse dieses unvergesslichen Abschieds...

"Sterben für Anfänger" ist Comedygold. Zwar für den hohlen Zahn und ohne echten Mehrwert, doch die 90 Minuten verfliegen schneller als ein staubiger Babypups. Egal ob Alan Tudyk auf Drogen oder Peter Dinklage als kleiner Loverboy und Erpresser des Verstorbenen - da ist die Creme de la Creme am Start, in ansteckender Spielfreude und mit zischender Chemie untereinander. Es wird keine Minute vergeudet und der dunkle Humor wird erfreulich weit getrieben, ohne ganz Stil und Anstand zu verlieren. Es ist eine wahre Freude dem begabten Ensemble beim sich immer weiter in die Scheisse reiten zuzusehen und wer spätestens beim Finale nicht vor Lachen vom Stuhl gefallen ist, dessen Zwerchfell hat ein trauriges Leben.

Fazit: knackig, dunkel, unheimlich charmant und sehr spaßig - ein milder, moderner Brit-Classic. Nie wurde auf einer Beerdigung mehr gelacht. Ruppig und rotzfrech. Schön, dass auch die zweite Garde Grossbritanniens mal scheinen darf.

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