"Chinatown" wird hier von vielen anderen Kritikern hochgelobt, jedoch kann ich mich dieser Meinung nicht ganz anschließen. Gleich vorab: "Chinatown" ist kein schlechter Film, aber meiner Meinung nach auch kein überragender. Einmal kann man sich den Streifen jedoch durchaus ansehen.
Die Detektivgeschichte ist durchaus sehr verworren, jedoch auch zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Schon der Einstieg, dass eine andere Frau engagiert wird, um ihren angeblichen Ehemann des Fremdgehens zu überführen (das eigentliche Ziel dieser Aktion ist ein ganz anderes), zeugt von der Phantasie des Drehbuchschreibers. Überhaupt muss man den Film sehr aufmerksam verfolgen, um nicht den Faden zu verlieren. Allerdings fiel mir das an einigen Stellen des Filmes schwer, vor allem am Anfang zieht sich die Geschichte, bis sich Spannung einstellt. Positiver Weise bleibt diese dann aber bis zum Ende größten Teils erhalten.
Die Schauspieler können in ihren Rollen durchaus überzeugen. Allerdings kann man dies vom Ende des Filmes nicht sagen. Einige Fragen bleiben da noch offen, von denen ich mir eine Aufklärung gewünscht hätte. Nur ein paar Beispiele: Was wird zum Beispiel mit der Tochter? Auch die Sache mit dem Wasser wird nicht wirklich bis zum Schluss aufgezeigt.
5 Punkte